Liebe Leserin, lieber Leser,

im Schlussgebet der heutigen Eucharistiefeier heißt es: Gib uns Kraft für unseren Weg zu dir und schütze uns in deiner nie versagenden Liebe.

Wir sind auf dem Weg, unserem Lebensweg. Wir pilgern unserer himmlischen Heimat entgegen, dem Licht, das keinen Abend kennt. Für jeden Schritt und alle Lebenssituationen, die wir erleben und in die wir gestellt werden, tut es Not, den Schutz und die Hilfe Gottes zu erbitten.

Schütze uns in deiner nie versagenden Liebe. Auch diese Worte gilt es „auszukosten“, immer wieder, täglich neu.

Gott ist Liebe. Er ist treu und sorgsam!

Diethard Zils hat es in einem Liedtext so zum Ausdruck gebracht: Weil wir neues Leben suchen, darum folgen wir dem Stern (Gotteslob Nr. 262).

Ich wünsche Ihnen einen solchen Stern, einen Orientierungspunkt, der Halt und Richtung schenkt.

P. Gabriel O.C.D. hat in einer Betrachtung zum Fest Epiphanie folgende Gebetsworte gesprochen:

Lass auch mir heute deinen Stern erstrahlen, und weise mir den Weg zu dir hin. Lass auch mich heute eine wahre Epiphanie erleben, eine neue Offenbarung deiner selbst an meinem Geist und meinem Herz.

In herzlicher Weggemeinschaft

Ihr
+ Aloysius Althaus OSB