Gottesdienste

Livestream in der Zeit der Coronapandemie

Da wir unsere Gottesdienste nicht mehr öffentlich feiern dürfen, bieten wir Ihnen hier die Mitfeier als Audiostream an.

Sollte rechts der Livestream nicht erschienen, so kannst Du auch direkt bei Youtube dem Livestream folgen – einfach auf den Button klicken.

Unsere regulären Gottesdienstzeiten

sonntags

6.30 Uhr – Morgenhore
9.30 Uhr – Konventamt
11.45 Uhr – Mittagshore
17.45 Uhr – Vesper mit eucharistischem Segen
20.00 Uhr – Komplet

montags bis freitags

6.30 Uhr – Morgenhore
12.15 Uhr – Mittagshore
17.45 Uhr – Konventamt und Vesper
19.40 Uhr – Komplet

samstags

6.30 Uhr – Morgenhore
12.15 Uhr – Mitagshore
17.30 Uhr – Vorabendmesse
18.30 Uhr – Vesper
19.40 Uhr – Komplet

Geänderte Gottesdienste

Samstag vor Pfingsten

6.30 Uhr – Morgenhore
12.15 Uhr – Mittagshore
17.30 Uhr – Vorabendmesse
18.30 Uhr – Vesper
20.00 Uhr – Feierliche Vigil

Pfingsten

6.45 Uhr – Laudes
9.30 Uhr – Konventamt
(nur 30 Sitzplätze verfügbar)
17.45 Uhr – Vesper mit eucharistischem Segen
20.00 Uhr – Komplet

Pfingstmontag

7.30 Uhr  – Morgenhore
12.15 Uhr – Mittagshore
17.45 Uhr – Konventamt und Vesper
19.40 Uhr – Komplet

Samstag, 6.6.

6.30 Uhr – Morgenhore
11.45 Uhr – Mittagshore
14.30 Uhr – Konventamt
Vorabendmesse entfällt
18.30 Uhr – Vesper
20.00 Uhr – Komplet

Fronleichnam

6.30 Uhr – Morgenhore
9.30 Uhr – Konventamt ( ohne Predigt )
11.45 Uhr – Mittagessen
17.45 Uhr – Vesper mit eucharistischem Segen
19.40 Uhr – Komplet

Ab dem 1. Mai 2020 ist die Wiederaufnahme von Gottesdiensten und Versammlungen zur Religionsausübung in NRW wieder möglich. Die Kirchen haben dazu einen Rahmenplan vorgelegt, der die geltenden Sicherheitsmaßnahmen in Zeiten der Corona-Pandemie berücksichtigt. In den letzten Tagen hat die Liturgische Kommission unserer Abtei einen detaillierten Plan erarbeitet, wie eine Öffnung der Gottesdienste in der Abtei Königsmünster unter der Garantie eines umfassenden Infektionsschutzes aussehen kann. Dieser Plan, der sich an den Vorgaben des Erzbistums Paderborn orientiert,  ist vom zuständigen Ordnungsamt der Stadt Meschede genehmigt worden. So werden wir ab dem Konventamt am Sonntag, den 10. Mai 2020, unsere Abteikirche für die Teilnahme von Gläubigen an Stundengebet und Eucharistiefeier wieder öffnen. Bitte beachten Sie die folgenden Rahmenbedingungen:

  • Ab Samstag, den 30. Mai 2020, sind alle Besucherinnen und Besucher von Gottesdiensten zur Rückverfolgbarkeit von Infektionsketten namentlich zu erfassen und für vier Wochen aufzubewahren. Nach dieser Zeit werden Ihre Daten vernichtet.
  • Die Abstandsregel von 1,50 m Mindestabstand zu jeder Seite sollte auf jeden Fall gewahrt bleiben. Es wird in der Abteikirche 65 markierte Sitzplätze geben. Wenn diese Anzahl erreicht ist, können wir aufgrund der Sicherheitsbestimmungen niemanden mehr zulassen.
  • Für den Ein- und Ausgang in die Kirche wird es eine Einbahnstraßenregelung geben. Die Kirche können Sie nur durch den barrierefreien Seiteneingang zum Schulhof hin betreten. Bitte beachten Sie vor der Kirche die Abstandsmarkierungen! Für den Ausgang sind die beiden seitlichen Türen neben dem Hauptportal vorgesehen. Der Abgang ist nur über die Mitteltreppe möglich. Die beiden anderen Treppen werden gesperrt, weil dort die Einhaltung des Mindestabstands nicht möglich ist.
  • Es wird einen Ordnungsdienst geben, der von den Mönchen der Abtei gestellt wird. Die Ordner weisen Ihnen die Plätze in der Kirche zu und helfen Ihnen beim Kommuniongang. Wenn alle Plätze belegt sind, müssen wir die Kirche leider schließen. Zur Vorabendmesse am Samstag und zum Konventamt am Sonntag wird die Kirche eine halbe Stunde vor Beginn geöffnet. Bitte folgen Sie in allem den Anweisungen des Ordnungsdienstes.
  • Gotteslobbücher und Antiphonalien für das Stundengebet können nicht zur Verfügung gestellt werden. Sie können ggf. eigene Bücher mitbringen. In der Vorabendmesse wird gemäß den Empfehlungen der Deutschen Bischofskonferenz nur sehr reduziert gesungen.
  • Die Weihwasserbecken bleiben geleert. Sie haben die Möglichkeit, aus einem geschlossenen Behälter in der Kirche Weihwasser zu entnehmen und mit sich nach Hause zu nehmen.
  • Die Körbe für die Kollekte werden nicht durch die Reihe gereicht, sondern am Ausgang aufgestellt.
  • Der Friedensgruß erfolgt ohne Körperkontakt.
  • Kelchkommunion findet nicht statt; die Mundkommunion muss bis auf weiteres unterbleiben.
  • Vor Beginn der Kommunionausteilung desinfizieren sich der Zelebrant und ggf. weitere Kommunionausteiler die Hände. Die Kommunion wird ohne den Spendedialog („Der Leib Christi.“ – „Amen.“) ausgeteilt. Den Gläubigen wird die Kommunion in angemessenem Abstand an jedem einzelnen Block in der Kirche gereicht. Verlassen Sie dazu die Bank auf der linken Seite, gehen Sie zur Kommunionspendung nach vorne, und betreten Sie die Bank wieder von der rechten Seite. Bitte beachten Sie auch die Hinweise des Ordnungsdienstes!

Mit der Öffnung unserer Gottesdienste ab dem 10. Mai möchten wir ein Zeichen der Hoffnung in diesen schwierigen Zeiten setzen. Vielen Menschen ist das gemeinsame Gebet Zuflucht und Trost. Dennoch möchten wir eine gesundheitliche Gefährdung, soweit es geht, verringern, und unseren Teil dazu beitragen, dass der Infektionsschutz gewahrt bleibt. Wir appellieren an Ihre Einsicht und Ihre Verantwortung sich selbst und Ihren Mitmenschen gegenüber. Wenn Sie einer besonders betroffenen Risikogruppe angehören oder wenn Sie Krankheitssymptome aufweisen, bleiben Sie zuhause und nehmen Sie via TV oder Internet an einer Liturgie teil. In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Regelung des Erzbistums Paderborn aufmerksam machen, dass das Sonntagsgebot weiterhin ausgesetzt bleibt. Wir werden auf unserer Website weiterhin die Sonntagspredigten und –impulse veröffentlichen. So hoffen wir, mit unseren Maßnahmen gleichermaßen dem wichtigen benediktinischen Gebot der Gastfreundschaft wie auch dem Gesundheits- und Infektionsschutz nachzukommen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis und Ihr Mittun – nur dann werden wir auch weiterhin miteinander Gottesdienst feiern können. Bleiben Sie gesund!

Unsere Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen

Erklärungen

Morgenhore aus Vigil und Laudes

Vigil: Wachendes Gebet im Aufgang des Tages
Auf den Weckruf des Invitatoriums folgen Psalmen, die in karger Weise rezitiert werden.
Laudes: Feierliches Morgenlob
Diese Gebetszeit ist getragen von Lyrik, Poesie und Theologie: auf die gesungenen Psalmen folgen der Hymnus – ein Lied, das die Tageszeit besingt – und das neutestamentliche Canticum, das die alttestamentliche Verheißung als in Christus erfüllt interpretiert.

Konventamt

In der Eucharistie feiern Klostergemeinschaft und Gemeinde ihr Einssein in Christus. Hier singen wir Gregorianischen Choral in Latein. Alle anderen Texte und Gebetszeiten feiern wir in deutscher Sprache.

Mittagshore

Anhalten in der Geschäftigkeit des Tages Nach Hymnus, Psalmen und Lesung ist der Ort, in freien Fürbitten unsere Anliegen vor Gott und voreinander auszusprechen.

Vesper

Feierliches Abendlob (ursprünglich zum Erscheinen des Abendsterns gesungen)
Dem Aufbau der Laudes gleichgestaltetes Gebet, das der Hoffnung Ausdruck gibt, auch in Nacht und Finsternis von Christus begleitet zu sein.

Komplet

Abschließende Zusammenfassung des Tages Gewissenserforschung, Psalmen, Hymnus und marianische Antiphon leiten über in die Ruhe der Nacht.

Kerzen entzünden

In vielen Kirchen ist es Brauch, dass Menschen in einem Gebetsanliegen eine Kerze anzünden.

Diese Möglichkeit geben wir Ihnen auch auf unserer Homepage. Klicken Sie einfach auf „Neues Licht entzünden“ und nennen Sie Ihr Anliegen, und Ihre Kerze brennt sichtbar auf dieser Seite für 72 Stunden! Zusätzlich brennen diese Kerzen auch auf einem Monitor in der Marienkapelle unserer Kirche. So tragen die Wachskerzen und Digitalkerzen an gleicher Stelle unsere Bitten vor Gott.

Wir Mönche nehmen Ihr Anliegen mit in unser Gebet!

Das Entzünden der Kerzen ist kostenlos. Wir freuen uns aber über eine Spende

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Beichte und Versöhnung

Das Sakrament der Buße können Sie

mittwochs von 10 Uhr bis 12 Uhr bei einem Beichtgespräch (Beichtzimmer in der Abtei Königsmünster – bitte an der Pforte melden) oder

freitags von 15 Uhr bis 17 Uhr in der Beichtkapelle (Beichtstuhl) der Abteikirche empfangen.

Darüber hinaus können Sie gerne über unsere Pforte (Telefon: 0291/2995-0) einen Gesprächstermin mit einem der Brüder ausmachen.

Hinweis

Wärend der Corona-Pandemie findet die Beichte am Freitag auch im Sprechzimmer an der Klosterpforte und nicht in der Beichtkapelle statt.

Beichtzeiten in den Kartagen

Samstag, 04.04.

10 – 12 Uhr
15 – 17 Uhr

Karmontag, 06.04.

15 – 17 Uhr

Kardienstag, 07.04.

15 – 17 Uhr

Karmittwoch, 08.04.

10 – 12 Uhr
15 – 17 Uhr

Gründonnerstag, 09.04.

10 – 11.30 Uhr
15 – 17 Uhr

Karfreitag, 10.04.

keine Beichtgelegenheit

Karsamstag, 11.04.

10 – 11.30 Uhr

Gedanken zur Beichte von unserem P. Helmut Bochnick OSB

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EGO TE ABSOLVO…Beichte und Versöhnung

Das Sakrament der Taufe öffnet uns die Tür zum Himmel, zu einem versöhnten Leben mit Gott auf Erden und zum ewigen Leben nach dem Tod. Damit beginnt für uns Christen auch die bleibende, im Glauben an die Macht der Liebe sich immer wieder neu und anders stellende Herausforderung unserer Versöhnungsbereitschaft mit den Menschen, die zur Gemeinschaft der Gotteskinder gehören, das heißt letztendlich mit allen Menschen, mit allen Geschöpfen, ja mit der gesamten Schöpfung.

Wir wissen – auch wenn wir es uns nur selten eingestehen (wollen) – dass wir aufgrund unseres eigenwilligen Strebens, das unseren Blick nach rechts und links oder über den eigenen Tellerrand oder „Kirch“-turm eher verwehrt oder von vorneherein ausklammert, also in unserem vornehmlich und überwiegend egozentrierten Leben, immer wieder durch unsere Gedanken, Worte und Werke, Böses tun und Gutes unterlassen und dadurch den Anderen – unseren Mitmenschen – Schwester oder Bruder sowie die gesamte Schöpfung, missachten, geringschätzen, übersehen oder ausnutzen, ausbeuten, Gewalt antun und vernichten – und somit Schuld auf uns laden, schuldig werden und schuldig bleiben.

Das Schuldeingeständnis gegenüber mir und gegenüber denen, an denen ich mich versündigt habe und schuldig geworden bin, ist nicht einfach und erfordert Aufrichtigkeit, Einsicht, Reue, Mut und Demut, weil dies die verborgenen, dunklen Seiten vor dem Anderen aufdeckt und offenlegt. Niemand tut so etwas gerne.

Aber niemand kommt letztendlich an dem aufrichtigen Schuld-Bekenntnis und der reuevollen (Es tut mir von Herzen leid!) Ent-Schuldigung vorbei, wenn er nicht, allein in sich selbst gefangen und um sich selbst kreisend, verharren und vereinsamen will. Dabei ist es oft nicht mehr möglich, den Betreffenden für die eigene Schuld um Vergebung zu bitten. Schuld bleibt… und wer lange Schuld auf sich lädt und sie nicht loswerden kann, der wird sich selbst zuwider.

Wir haben gelernt, uns die Schuld auszureden – alle anderen sind schuld. Die irrige Meinung: „Ich habe keine Sünde“, „Ich trage keine Schuld“, ist eine Form des Selbstbetrugs, nicht zuletzt wohl auch deshalb, weil man an (eine Sünden-)Vergebung nicht (mehr) glaubt. Wer aber an Vergebung nicht glaubt, der muss sich die Sünde und die Schuld ausreden…Viele Menschen glauben heute, nicht „genug gesündigt zu haben“ oder verstehen den Sinn des Sakraments der Vergebung nicht mehr. Dabei ist das Bußsakrament, die Beichte, „die intimste Begegnung zwischen einem selbst und Gott“.

Das Sakrament der Buße will uns helfen, sowohl unsere dunklen Seiten aufzudecken, sie anzuschauen, zu benennen und zu bekennen und zu ihnen zu stehen, aber auch sie im Bekenntnis und in der Bitte um Vergebung loszuwerden, um dann im Zuspruch der Versöhnung Freude – neue, echte Lebensfreude – zu erfahren, welche uns befähigt, aus unserer selbstverschuldeten Isolation herauszutreten und die geschwisterliche Gemeinschaft mit neuen guten Gedanken, Worten und Werken zu leben und nicht zuletzt der liebenden Nähe Gottes, des barmherzigen Vaters, der unser aller Vater ist, erneut gewiss zu sein.

Wo wir, allein auf uns selbst gestellt, einer eher mühsamen, oft auch schmerzhaften Erforschung unseres Gewissens aus dem Wege gehen, kann eine Entscheidung für ein Beicht-Gespräch – also einem Gespräch mit einem Geistlichen, der vor allem zuhört und dabei hilft, dass der Beichtende zu sich findet, hilfreich sein, sich diesem ersten wichtigen Schritt der eigenen Wahr-Nehmung in der Gewissenserforschung zu stellen. Er ist es auch, der mir Mut macht, in den vorgehaltenen Spiegel der Selbst-Erkenntnis zu schauen und mich zu sehen, wie ich wirklich bin. Er ist es, der mir als Ratgeber auch die versteckten Nischen meiner Verletztheiten und Eitelkeiten aufzeigen, aber mir auch Wegweiser und Orientierung für einen Neubeginn sein kann. Dabei unterstützt er mich, das rechte Maß für einen guten Vorsatz zu finden, etwas in meinem Leben zu verändern und zu verbessern.

Im Auftrag Jesu Christi spricht er mir mit dem Zeichen des Kreuzes das erlösende und verzeihende Wort der Barmherzigkeit Gottes zu, das mich von jeglicher Schuld befreit und Kraft schenkt, selbst Versöhnung und Frieden in die Welt zu tragen:

Ego te absolvo a peccatis tuis, in nomine Patris, et Filii, et Spiritus Sancti. Amen.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes spreche ich dich los von deinen Sünden. Amen