Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen und der immer häufiger vorkommenden „Impfdurchbrüche“, d.h., der Infektionen trotz doppelter Impfung, haben wir uns dazu entschlossen, in unseren Gästehäusern die sog. 2G+-Regel anzuwenden. Das bedeutet, dass neben einem gültigen Impfzertifikat oder einem Genesenennachweis nach einer Infektion mit dem Coronavirus bei der Anreise auch ein Schnelltest (Bürgertest) vorgelegt werden muss, der nicht älter als 24 h sein darf.
Kinder bis 15 Jahre gelten über die Schule als getestet; Schüler*innen ab 16 Jahre können ihre Testung über den Schülerausweis bzw. eine Bescheinigung der Schule nachweisen.
Wir tun das aus unserer christlichen Verantwortung heraus, um unsere Gäste und Mitarbeitenden ebenso wie unsere kranken und alten Mitbrüder zu schützen. Auch die Mitarbeitenden in den Gästehäusern testen sich regelmäßig.

 

 

Bitte beachten Sie, dass bei einem Aufenthalt in unseren Gästehäusern b.a.W. die sog. 2G-Regelung gilt, d.h., wer bei uns zu Gast sein möchte, muss entweder geimpft oder genesen sein.
Ein Aufenthalt in den Gästehäusern für getestete Personen ist leider nicht möglich, da wir alle zwei Tage von jedem ein gültiges Testergebnis vorlegen müssen, was uns schlicht nicht möglich ist. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Es war ein besonderer Moment, als sich einige Mönche am Freitagabend des 2. Juli 2021, dem Beginn des jüdischen Schabbat, gemeinsam mit Sarah Borowik-Frank in der Oase im festlich geschmückten Speisesaal zu einer kleinen Feier zur Begrüßung der Braut „Schabbat“ (so die eigentliche Bedeutung dieses jüdischen wöchentlichen Festes) versammelten. Frau Borowik-Frank, eine junge orthodoxe Jüdin, ist zur Zeit bei uns zu Gast und hat im Rahmen der Zertifikatsverleihung der Oberstufenakademie eine bewegende Festrede gehalten. Aus Dankbarkeit für die Gastfreundschaft, die sie im Kloster erfährt, hat sie die Mönche zur Schabbat-Feier eingeladen.

Dem Schabbatmahl geht ein Gottesdienst voran, in dem mit hebräischen und aramäischen Gesängen der jüdische Ruhetag, die Braut „Schabbat“, begrüßt wird. Neben traditionellen Gebeten und Lobpreisungen Gottes wurde in Bittgebeten auf aktuelle Ereignisse Bezug genommen. So erinnerte uns der Anschlag auf einen jüdischen Rabbiner in Boston keine 24 Stunden zuvor daran, dass jüdisches Leben weltweit von wachsendem Antisemitismus bedroht ist. Auch in Deutschland ist das öffentliche Begehen der jüdischen Rituale leider nur unter Polizeischutz möglich.

An den Gottesdienst schloss sich das Schabbatmahl an. Dazu wurden das Kiddusch-Gebet und der Segen über den bis zum Rand gefüllten Becher mit Wein gesprochen, der den Überfluss und die Fülle Gottes symbolisieren soll. Dazu wurde Challa gereicht, eine Art Hefezopf. Auch hierüber wurde der Segen gesprochen, und jeder erhielt ein Stück des mit Salz bestreuten Brotes. Vor dem Austeilen des Brotes ist es mit einer Decke verhüllt. Das weist auf die Heiligkeit auch der alltäglichen, von Gott gegebenen Dinge hin – ein Gedanke, der durchaus in ein benediktinisches Kloster passt, spricht doch der hl. Benedikt in seiner Regel davon, dass alle Dinge „wie heiliges Altargerät“ behandelt werden sollen.

Alle Anwesenden waren sich des außerordentlichen Privilegs bewusst, an dieser Schabbat-Feier teilnehmen zu dürfen. Nachdenklich stimmt den Schreiber dieser Zeilen, dass das öffentliche Praktizieren der jüdischen Rituale in Deutschland (und nicht nur hier) fast nur noch unter Polizeischutz möglich ist. Antisemitismus ist auch über 70 Jahre nach der Schoah leider immer noch eine Realität in unserem Land. Frau Borowik-Frank hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch mit Hilfe der sozialen Medien und in vielen Vorträgen und Begegnungen auf die Realität jüdischen Lebens in Deutschland – in diesem Jahr blicken wir auf 1700 Jahre zurück – aufmerksam zu machen und gegen Antisemitismus die Stimme zu erheben. Wir Christen, die wir aus jüdischen Wurzeln entstammen, sollten dabei an ihrer Seite stehen!

Ein besonderer Dank geht an Sarah Borowik-Frank, dass sie ein wichtiges Ritual ihrer Religion mit uns geteilt hat. Schabbat Schalom – mögen wir uns in Jerusalem wiedersehen!

Eine fast 40-köpfige Pilgergruppe machte sich am Sonntag, den 27. Juni 2021, auf den Weg von der Abtei Königsmünster zum Bergkloster Bestwig. Dabei gab es auch ein paar Hindernisse zu überwinden – überspülte Wege und entwurzelte Bäume. „Aber Unwägbarkeiten gehören beim Pilgern dazu“, meinte eine Teilnehmerin aus Bochum. Pater Klaus-Ludger Söbbeler feierte auf dem Weg mit der Gruppe Gottesdienst. Schwester Laetitia Müller war als Begleiterin aus dem Bergkloster mit dabei. Nach sieben Stunden Wanderung einschließlich heiliger Messe unter freiem Himmel, acht spirituellen Impulsen und einer Kaffeepause im Waldhaus Föckinghausen war das Ziel in Bestwig erreicht. Gemeinsam hatten die Benediktiner und die Schwestern der heiligen Maria Magdalena Postel zu der geführten Wanderung auf dem Weg von Kloster zu Kloster eingeladen. Am Sonntag, 5. September, findet die Wanderung auf der Südroute vom Bergkloster Bestwig zur Abtei Königsmünster statt. Weitere Informationen finden Sie hier. 

Text und Fotos: Ulrich Bock / SMMP

Aufgrund der positiven Resonanz und der guten Erfahrungen in den vergangenen Jahren und nach der erzwungenen Pause 2020 freuen wir uns, Sie in diesem Jahr wenigstens zu einm  „kleinen“ Abteisommer auf den Klosterberg einladen zu können.

Samstags in den Sommerferien bieten wir um 10.30 Uhr und um 14.00 Uhr öffentliche und kostenlose Führungen über das Klostergelände an.

Termine: 10.7. / 17.7. / 24.7. / 31.7. / 7.8.
Treffpunkt: AbteiForum

Gerne bewirten wir Sie in unserer AbteiGaststätte von 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr mit hausgemachten Spezialitäten aus unserer Abteiküche und Abteibäckerei. Ab einem Inzidenzwert von >50 an drei aufeinander folgenden Tagen ist der Innenbereich geschlossen. In der Außengastronomie besteht dann eine Testpflicht (außer für Geimpfte und Genesene).
Ab einem Inzidenzwert von <35 an fünf aufeinander folgenden Tagen entfällt die Testpflicht innen und außen.

Die Sommererlebnisabende an den Dienstagen müssen leider ausfallen.

Der hl. Benedikt schreibt in seiner Regel, dass Gäste dem Kloster nie fehlen sollen (RB 53).

Auch daher war das vergangene Jahr mit seinen Einschränkungen für unsere Abtei nicht einfach. Lediglich im Sommer konnte der Gastempfang eine Zeit lang stattfinden. Nun freuen wir uns jedoch um so mehr, endlich wieder eine Aussicht auf die Wiedereröffnung der Gästehäuser zu haben.

Ab dem 5. Juli sind unsere Gästehäuser wieder geöffnet. Im Haus der Stille und in der OASE – unserem Jugendgästehaus – werden dann wieder Gastaufenthalte möglich sein.

Dies gilt ebenfalls für die Durchführung der Kurse gemäß unserem Kursprogramm.

Im „Normalbetrieb“ unserer Abtei ist es ebenfalls vorgesehen, dass männliche Einzelgäste einige Tage in der Klausur, dem Wohnbereich der Mönche, verbringen können. Da sich aber in unserer Gemeinschaft auch alte und besonders durch das Coronavirus gefährdete Menschen befinden, wird diese Möglichkeit vorerst leider nicht gegeben sein. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Für alle anderen Gäste heißt es dann ab 5. Juli wieder: „Herzlich willkommen! – Wir freuen uns auf Sie!“

In den Wochen der Osterzeit wird die Natur vollends aufblühen. Gleichsam scheint es, dass sie zum Finale der Osterzeit, dem Pfingstfest, völlig in ihrem Wachsen und Blühen explodiert ist.  Überall grün. Und Grün ist die Farbe des Lebens. Hildegard von Bingen schreibt in ihren Texten von „Viriditas“, der Grünkraft, der Lebenskraft, die alles durchzieht. Alles ist in Bewegung. Manche Dinge lass zurück – ein neuer Anfang steht bevor! Wisse die Wege! In diesem ONLINE-Seminar der OASE laden wir ein, einen faszinierenden Schatz zu entdecken. Eine Epoche wird lebendig und eine starke Frau tritt uns gegenüber – unverblümt, klar, bisweilen unerbittlich, aber auch tröstend und immer sehr menschlich: Hildegard von Bingen! Mit Übungen für uns selbst und miteinander wollen wir versuchen, dem Geheimnis der hl. Hildegard mit all unseren Sinnen auf die Spur zu kommen. Begleiten werden uns dabei ihre Texte. Mit Hildegard wollen wir uns auf den Weg machen. Denn: Scivias – Wisse die Wege!

Datum: 7.5 – 9.5.2021 ONLINE
Referenten: Br. Benedikt Müller OSB & das Team der OASE
Kosten: 85 Euro
Anmeldung: Email
Online-Anmeldung

Kurseinheiten
Freitag, 7.5.2021
19.00 – 21.30 Uhr Impuls (dazwischen Pause für die Komplet) 

Samstag, 8.5.2021
09.00 – 10.00 Uhr Online-Impuls
10.00 – 11.30 Uhr kre-aktive Einzelarbeit
11.30 – 12.00 Uhr Online-Reflektion
14.00 – 15.30 Uhr Online-Impuls
15.30 – 17.O0 Uhr kre-aktive Einzelarbeit
17.15 – 18.00 Uhr Online-Reflektion
Ab 20 Uhr stellen wir ein Abendgebet auf oase.koenigsmuenster.de unter STATION online.

Sonntag, 9.5.2021
11.00 – 12.00 Uhr Online-Impuls

Gebetszeiten ONLINE im Live-Stream des Klosters:

Freitag, 7.5.2021
19.40 Uhr Komplet

Samstag, 8.5.2021
6.30 Morgenhore
12.15 Mittagshore
18.30 Uhr Vesper

Sonntag, 9.5.2021
6.30 Uhr Morgenhore
9.30 Uhr Konventamt

Unser neues Jugendportal ist online. Unter oase.koenigsmuenster.de gibt es in Zukunft gebündelt alle Informationen zu unserer Jugendarbeit – Kurse, Veranstaltungen, Impulse. Alles in einem ansprechenden Design, das zum Stöbern einlädt. Die Seite ist von der Struktur her ähnlich aufgebaut wie die Abteiseite. Auf der Startseite könnt ihr aus den Punkten „Glauben“, „Wissen“, „Oase“, „Aktuelles“ und „Abtei“ wählen. Die Rubrik „Glauben“ unterscheidet zwischen „Glauben lernen“, wo die pädagogischen Angebote zur Glaubensvertiefung der Oase vorgestellt werden und die Artikel über den Kleinen Mönch aus unserem Gruß nachgelesen werden können, und „Glauben leben“, wo es praktische Angebote zum Glaubensleben gibt. Unter „Wissen“ werden vor allem die Angebote von Oberstufenakademie und Studium Generale vorgestellt. Der Bereich „Oase“ umfasst praktische Informationen zu Kursprogramm und Referenten. Unter „Abtei“ geht es zu den übergreifenden Angeboten auf dem gesamten Klosterberg. Neben der Information gibt es auf der Jugendseite auch interaktive und multimediale Elemente zu entdecken.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Menschen, die für das Projekt der Jugendhomepage gespendet und so einen wichtigen Beitrag zu ihrer Realisierung geleistet haben.
Wir wünschen viel Freude beim Stöbern!