Unser neues Jugendportal ist online. Unter oase.koenigsmuenster.de gibt es in Zukunft gebündelt alle Informationen zu unserer Jugendarbeit – Kurse, Veranstaltungen, Impulse. Alles in einem ansprechenden Design, das zum Stöbern einlädt. Die Seite ist von der Struktur her ähnlich aufgebaut wie die Abteiseite. Auf der Startseite könnt ihr aus den Punkten „Glauben“, „Wissen“, „Oase“, „Aktuelles“ und „Abtei“ wählen. Die Rubrik „Glauben“ unterscheidet zwischen „Glauben lernen“, wo die pädagogischen Angebote zur Glaubensvertiefung der Oase vorgestellt werden und die Artikel über den Kleinen Mönch aus unserem Gruß nachgelesen werden können, und „Glauben leben“, wo es praktische Angebote zum Glaubensleben gibt. Unter „Wissen“ werden vor allem die Angebote von Oberstufenakademie und Studium Generale vorgestellt. Der Bereich „Oase“ umfasst praktische Informationen zu Kursprogramm und Referenten. Unter „Abtei“ geht es zu den übergreifenden Angeboten auf dem gesamten Klosterberg. Neben der Information gibt es auf der Jugendseite auch interaktive und multimediale Elemente zu entdecken.
Ganz herzlich bedanken wir uns bei den Menschen, die für das Projekt der Jugendhomepage gespendet und so einen wichtigen Beitrag zu ihrer Realisierung geleistet haben.
Wir wünschen viel Freude beim Stöbern!

 

Bier wird ja in der Geschichte immer wieder mit Klöstern verbunden. Bis heute denken die meisten, wenn sie den Namen Andechs hören, nicht zuerst an das Kloster, sondern an die Brauerei. Und auch „Benediktiner“ verbindet so mancher zunächst mit der Weißbiersorte.
Vor einigen Jahren haben wir uns dazu entschlossen, ein eigenes Klosterbier auf den Markt zu bringen, das in Belgien gebraut wird und nach unserem Gründungsprior, Pater Linus Leberle OSB, als „Pater Linus“ bekannt ist. Für viele gehört es bei einem Klosteraufenthalt dazu, in unserer AbteiGaststätte ein frisch gezapftes „Pater Linus“ aus den eigens dafür hergestellten Gläsern zu trinken oder es sich im Abteiladen „to go“ mitzunehmen.
Wegen der hohen Nachfrage, besonders in Frankreich und Italien, wird es schon bald neben der Hauptsorte „Blonde“ zwei weitere Sorten geben, „Blanche“ und „Triple“. Was es damit auf sich hat, und was das Besondere dieser neuen Sorten ist, das werden wir Ihnen in Kürze genauer mitteilen können.

Gestern konnte unsere Gemeinschaft beim Abendessen in einer kleinen Verkostung die neuen Sorten schon einmal testen. Wir können sagen, es lohnt sich… Die Bilder sollen Ihnen einen kleinen Vorgeschmack geben und machen hoffentlich Appetit auf mehr.

Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir Sie darüber informieren!

Tage der Kontemplation – Ein neues Kursprojekt im „Haus der Stille“ 

von P. Jonas Wiemann OSB

„Einatmen… Ausatmen… Der Atem kommt… und er geht… ganz von selbst… ohne mein Zutun und Wollen… Ein… und Aus…“ –  so klingt es manchmal bei Kontemplationskursen im „Haus der Stille“.

In der christlichen Mystik bezeichnet Kontemplation (von lat. contemplari = beschauen, betrachten)  ein inneres Schauen und Betrachten des Geheimnisses Gottes, vor allem aber ein gegenstandsloses  Sich-Aussetzen dem Wirken des Geistes Gottes. Was ist genau damit gemeint, und wie sieht dieser Weg praktisch aus?

Beginnen wir beim Namen Gottes. Als Moses im brennenden Dornbusch in der Wüste eine Gottesbegegnung hat (vgl. Buch Exodus), offenbart dieser seinen Namen: „Ich bin der Ich-bin-da!“ (vgl. Ex 3,3) Gott ist für uns Christen der, der da ist, der präsent ist – hier und jetzt in meinem Alltag! Dies wird noch einmal unterstrichen durch den Namen und die Geschichte Jesu. In diesem Jesus wird Gott Mensch, er geht ein in unsere Geschichte und ist nicht mehr nur der weltabgehobene, ferne Gott. Nein – er wird Mensch. Sichtbar, begreifbar, fühlbar. Und sein Name ist Immanuel : „Gott ist mit uns!“ (vgl. Jes 7,14)

Nun trifft dieser Gott auf einen Menschen, der – seien wir ehrlich – oft nicht da ist. Äußerlich sind wir zwar anwesend – aber innerlich sind wir oft irgendwo unterwegs. Ein Problem jagt das andere. Und oft können wir nur sagen: „Ruhe da oben!“ Da gibt es auf der einen Seite diese absolute Sehnsucht nach Ruhe, nach Stille (nach Gott!?), und auf der anderen Seite fällt es uns unglaublich schwer – einfach da zu sein. Und genauso beginnt ein Textimpuls, der oft am Anfang des Kurses steht: „Dasein. Einfach da sein. Einfach da sein dürfen mit allem, was da ist, sich zeigt, zu mir gehört…“

Dies ist der erste und grundlegende Schritt auf dem Weg der Kontemplation (und eigentlich jeden Gebetes): Da zu sein, präsent zu sein, ganz in der Gegenwart zu sein. Hierin ist die Grundvoraussetzung zu sehen, um sich dem Wirken des Geistes Gottes auszusetzen. Erst einmal wirklich da zu sein. Und hierbei hilft uns der Atem. Der Atem, der immer (nur) im jetzigen Augenblick stattfindet. Ich atme ein und aus – und bin schon im nächsten Augenblick. Der Atem als ein Anker, der mich in der Gegenwart hält. Und der Atem als das tiefste und natürlichste Gebet, was es gibt:

Ich atme ein – Gott schenkt mir jeden Augenblick neu seinen Lebensatem.
Ich atme aus – ich gebe ihm diesen „verbrauchten“ Atem zurück. Ich lasse los, ich gebe mich hin!

Doch in diesem präsenten Atmen werden immer wieder viele Gedanken, Gefühle, Bilder auftauchen. Wir kennen das! Wie ein innerer Dialog, der fast pausenlos stattfindet. Ein innerer Film, der abläuft… All das muss ich lernen zu lassen, ja, zu-zu-lassen, ohne mich ganz davon in Besitz nehmen zu lassen. So muss ich also in eine innere Haltung der Ge-lassenheit kommen.

Im Haus der Stille der Abtei Königsmünster finden die Kurse statt.

Eine Geschichte aus dem Zen-Buddhismus bringt diese Grundhaltung der Kontemplation in einer Geschichte zum Ausdruck:

„In einem Dorf, in dem der große Zen-Meister Hakuin lebte, wurde ein Mädchen schwanger. Ihr Vater wollte sie zwingen, ihm den Namen ihres Liebhabers zu nennen, und so sagte sie schließlich, nur um einer Bestrafung zu entgehen, dass es Hakuin war. Da schwieg der Vater, aber als die Zeit der Geburt gekommen war, brachte er das Baby sofort zu Hakuin und warf es ihm hin. „Es scheint, dass dies dein Kind ist“, sprach er und empörte sich lang und breit über diese Schande.

Der Zen-Meister sagte nur: „Ach, ist das so?“ und nahm das Baby in seine Arme. Wohin er nun ging, nahm er das Baby mit, eingewickelt in den Ärmel seines zerlumpten Gewandes. An regnerischen Tagen und in stürmischen Nächten ging er in die Nachbarhäuser und bettelte um Milch. Viele seiner Schüler, die ihn als gefallen betrachteten, wandten sich gegen ihn und zogen davon. Und Hakuin sagte kein einziges Wort.

Unterdessen entdeckte die Mutter, dass sie den Schmerz, von ihrem Kind getrennt zu sein, nicht länger ertragen konnte. Sie bekannte den Namen des wirklichen Vaters, und ihr eigener Vater eilte zu Hakuin, warf sich vor diesem nieder und bat ihn immer wieder um Vergebung.
Hakuin sagte nur: „Ach, ist das so?“ und gab ihm das Kind zurück.“

Jesus drückt es in den Seligpreisungen so aus: „Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden Gott schauen!“ Das Herz als Ort der inneren Gottesbegegnung, das leer, rein ist, damit ich dort Gott begegnen kann. Das ist das Ziel auf dem Weg der Kontemplation. Der mittelalterliche Mystiker Johannes Tauler (1300-1361) hat es in einer Predigt so ausgedrückt:

„Der Mensch lasse die Bilder der Dinge ganz und gar fahren und mache und halte den Tempel seines Herzens leer. Denn wäre der Tempel entleert, und wären die Fantasien, die den Tempel besetzt halten, draußen, so könntest du ein Gotteshaus werden, und nicht eher, was du auch tust. Und so hättest du den Frieden deines Herzens und Freude, und dich störte nichts mehr von dem, was dich jetzt ständig stört, dich bedrückt und leiden lässt!“

Der nächste Schritt in der christlichen Kontemplation ist es, diesen Gott nun schon im Wort in unser Inneres, in unser Herz hineinzulassen. Indem ich mein Atmen mit dem Namen „Jesus“ verbinde, so glaubten schon die Mönchsmütter und –väter der frühen Kirche, kommt es zur wirklichen Gottesbegegnung in meinem Herzen, die mich verwandeln, die mich heilen wird.

Ein Altvater dieses Weges, der Altabt der Benediktinerabtei Niederaltaich, Emmanuel Jungclaussen, beschreibt dies so:

„Wenn du den heiligen Namen wiederholst, so konzentriere deine Gedanken, Gefühle und Wünsche nach und nach auf den Namen Jesu. Sammle in ihm dein ganzes Wesen. Wie ein Öltropfen auf einem Tuch sich ausbreitet und es durchtränkt, so lass den Namen deine Seele durchdringen. Nicht der kleinste Teil deines Selbst soll davon ausgenommen sein. Unterwerfe dein ganzes Selbst und schließe es in den Namen ein.“

Wer diesen Weg der Kontemplation geht, merkt bald, dass in seinem Inneren etwas in Bewegung kommt, sich ent-wickelt. Aus solcher Erfahrung sagt Dag Hammarskjöld, der als UNO-Generalsekretär einen Meditationsraum im UNO-Gebäude einrichten ließ: „Die längste Reise ist die Reise nach Innen!“

Dabei werden wir als Christen auch immer das Leben in Gemeinschaft sehen und uns für den anderen verantwortlich wissen und einsetzen. Der Weg der Kontemplation ist nämlich im tiefsten nicht Selbstzweck und reines Um-sich-selbst-Kreisen, sondern steht immer im Dienst einer schöpferischen Neugestaltung des Lebens aus dem Geist Gottes.
Oder mit den Worten, die unser P. Michael Hermes OSB in einem Gesang vertont hat: „Schweige und höre, neige deines Herzens Ohr, suche den Frieden!“

Termine im „Haus der Stille“ 2021 (wenn Sie auf das entsprechende Datum klicken, können SIe sich direkt anmelden)

Leitung der Kurse:

Br. Emmanuel Panchyrz OSB, P. Jonas Wiemann OSB, Br. Balthasar Hartmann OSB

 

Das diesjährige Teamerwochenende der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der OASE fand vom 28.8. – 30.8.2020 auf dem Klosterberg statt. Thematisch stand die Arbeit an der neuen Jugendwebsite auf dem Programm, über die wir im aktuellen „Gruß aus Königsmünster“ berichten.  So wurden die ersten Texte und Gebete für die Website geschrieben und eingesprochen, so dass diese spirituellen Gedanken demnächst online gestellt werden können. Begleitet wurden die Teamer dabei von der Sprechertrainerin Beate Ritter und vom Schreib-Coach und freien Journalisten Johannes Pernack. Beide Referenten sind auch in der Oberstufenakademie tätig und konnten den Teiönehmenden wertvolle Tipps zum Sprechen und zum interessanten Schreiben vermitteln. Das OASE-Team wird sich auch weiterhin inhaltlich und konzeptionell mit dem Thema „Homepage“ beschäftigen.

Nach der Öffnung unserer Gästehäuser möchten wir auch unsere Stille Meditation wieder starten:

  • dienstags (ab 08.09.) 19.30 bis 21 Uhr
  • samstags (ab 19.09.) 10 bis 16.30 Uhr
    Begrenzung auf 10 Teilnehmer.
    Darum ist hierfür eine Anmeldung im Gastbüro unbedingt erforderlich!

Ort: Dojo (Übungsraum) neben dem Abteiladen

Ganz herzlich begrüßen wir die fünf jungen Menschen, die im neuen Kursjahr 2020/21 als Teamer in der Oase mitarbeiten werden. Am 10. August 2020 sind sie in Meschede angekommen und wurden von unserem Bruder Benedikt in die Geheimnisse der Oase eingeführt. Sie werden uns in der Arbeit mit Schulklassen und Jugendgruppen tatkräftig unterstützen. Herzlich willkommen auf dem Klosterberg! Wir wünschen euch eine gute Zeit bei uns!

v.l.n.r.: Jan Withöft (Erzieher im Anerkennungsjahr aus Ahaus), Lucas Zufall (Erzieher im Anerkennungsjahr aus Warburg), Lucia Geringswald (Jahrespraktikantin aus Paderborn), Kjell-Bo Kelsner (Erzieher im Anerkennungsjahr aus Herford), Thomas Widua (Jahrespraktikant aus Nettetal)

 

Der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter ist uns sehr wichtig. Mit Sorgfalt in allen Bereichen und strenger Hygiene werden wir unserer Mitverantwortung für die Eindämmung des Corona Virus gerecht. Bitte unterstützen Sie uns dabei und halten Sie die Verhaltensregeln konsequent ein. Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst, die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

Wir bitten Sie herzlich, Ihrerseits die Hinweise und Regeln zu beachten:

Anreise eigenverantwortlich prüfen

Überprüfen Sie bitte im Hinblick auf die Nachfolgenden Kriterien verantwortungsvoll, ob Sie die Reise zu Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer tatsächlich zu jetzigen Zeitpunkt antreten.

Krankheitssymptome: Bei konkreten Covid-19 Krankheitsanzeichen (Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, Halsschmerzen, Geruchsverlust, u.a.) sollten Sie bitte auf einen Besuch verzichten.  Eine Teilnahme an Besinnungstagen und Seminaren der Oberstufenakademie ist nicht möglich.

Kontakt zu Covid-19 Infizierten: Sollten Sie wissentlich Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben, bitten wir Sie ebenfalls auf die Anreise zu verzichten. Im Zweifelsfall nehmen Sie bitte vorher telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt auf, um zu entscheiden, ob eine Reise möglich und sinnvoll ist.

Handhygiene einhalten

Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Vor allem, wenn Sie im öffentlichen Raum unterwegs waren. Bitte beachten Sie die Aushänge zur Handhygiene!

Husten- und Niesetikette einhalten

Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von den anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Taschentuch, dass Sie danach sofort entsorgen können. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen Sie sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände. Verwenden Sie Papiertaschentücher. Im Gruppenraum und in den Zimmern werden Mülleimer mit Mülltüte für die benutzen Papiertaschentücher bereitgestellt. Bitte entsorgen Sie Ihre Taschentücher nur in diesen Eimern!

Abstand halten

Wahren und achten Sie bitte den Mindestabstand von 1,5 m zu unserem Personal und zu den anderen Gästen. (Speisesaal/Treppenhäuser/Gruppenräumen). In den Fluren, dem Treppenhaus und öffentlichen Toiletten und Duschen in der OASE ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Kontaktbeschränkungen beachten

Verzichten Sie auf Händeschütteln und Umarmungen.

Mund- und Nasenschutz / Desinfektionsmittel

Bitte bringen Sie ausreichend persönliche Mund- und Nasenmasken sowie Desinfektionsmittel für den eigenen Bedarf mit.

Check-in / Check-out

Beim Check-in/Check-out ist der Anmeldebereich mit einer entsprechenden transparenten Schutzwand versehen. Erforderliches Schreibgerät wird in zwei Schalen bereitgestellt. Erste Schale: desinfiziertes Schreibgerät. Zweite Schale hinter der Schutzwand, nicht für Gäste erreichbar: benutzte Schreibgeräte. Diese werden nach Nutzung desinfiziert und in die 1. Schale zurückgelegt. Bei Schulbesinnungstagen und Seminaren der Oberstufenakademie findet der Check-in und Check-out in den jeweiligen Bezugsgruppen statt.

Bezugsgruppen

Bei Besinnungstagen und Seminaren der Oberstufenakademie werden die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in sogenannte Bezugsgruppen aufgeteilt und bekommen eine Bezugsgruppenfarbe (rot, gelb, grün). Die Mitglieder der jeweilig farblich gleiche Bezugsgruppe wohnen auf dem gleichen Flurabschnitt mit nur für Sie bestimmten Dusch- und Sanitäranlagen: Mitglieder der gleiche Bezugsgruppe haben auch einen eigenen Speisebereich und Gruppenraum. In den Gruppenräumen ist ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt. jede Bezugsgruppe hat ihren eigenen pädagogischen Gruppenteamer.

Tagungsräume (Großer Gruppenraum, Kleiner Gruppenraum, Atelier)

Die Gruppenräume haben eine feste Sitzordnung, die den Mindestabstand sichert und nicht verändert werden darf. Ebenfalls darf die maximale Personenzahl von 8 bzw. 13 Personen nicht überschritten werden. Ab einer 7-Tages-Inzidenz von mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern (bezogen auf Ihren Heimatkreis/-ort) besteht eine allgemeine Maskenpflicht.

Kirche

Die Kirche bleibt grundsätzlich zum persönlichen Gebet ganztägig geöffnet. Zu den Gottesdiensten sind nur 66 Personen zugelassen. Leider können wir Ihnen zurzeit keine Bücher zum Mitsingen der Gebetszeiten zur Verfügung stellen.

Zimmer

Bei Belegung von Zimmern ist mit der halben maximalen Kapazität unter Einhaltung des Mindestabstandes der Betten gewährleistet. Die Schülerinnen und Schüler werden überwiegend in Einzelzimmern untergebracht. In drei Zimmern wohnen jeweils Jugendliche einer gleichen Bezugsgruppe in einem Zimmer. Hier ist der Mindestabstand zwischen den Betten gewährleistet.

Zisterne / Zisternenvorraum mit Kühlschränken / Meditationsraum / Mamrehof/ Tischtennisraum / OASE-Wiese / Klosterpark

Bitte achten Sie darauf, dass der Zisternenvorraum mit den Kühlschränken nur von einer Person beim Getränkeholen genutzt wird. Die Zisterne bleibt geschlossen, da der Raum über kein Fenster verfügt. Es besteht jetzt die Möglichkeit sich am Abend unter Berücksichtigung der Mindestabstände im Speisesaal zu treffen. Der Meditationsraum kann für die Morgen- und Abendgebete nicht genutzt werden. Tagsüber – außerhalb der Gebetszeiten – sollten sich nur 3 Personen dort aufhalten. Es darf nicht gesungen werden. Der Tischtennisraum ist geschlossen. Ein Kicker steht in den Lichthöfen zur Verfügung. Hier steht auch ein Desinfektionsspray bereit, um die Spielstangen und Bälle sofort nach dem Gebrauch zu desinfizieren. Hier muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Es dürfen sich höchstens 4 Personen am Kicker aufhalten. Der Mamrehof (Terrasse) kann nur genutzt werden, wenn genug Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Das gleiche gilt für die OASEN-Wiese. und den Klosterpark. Der Klosterplatz ist kein Aufenthaltsort!

Mahlzeiten

In der Speiseebene muss stets die Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Nur am Tisch darf diese entfernt werden.

Die bisherige Buffetversorgung ist nicht mehr möglich. Die Ausgabe der Speisen erfolgt ausschließlich auf Tabletts mit Geschirr entsprechend der gewünschten Komponenten. Die Ausgabe des Essens findet in 1 – 3 Kleingruppen (Bezugsgruppen) á maximal 15 Personen statt. Im Bereich vor dem Buffet darf sich immer nur ein Gast aufhalten. Die Sitzplätze im Speisesaal sind festgelegt und dokumentiert.

Frühstück:          07:45 Uhr / 08:00 Uhr / 08:15 Uhr
Mittagessen:      12:30 Uhr
Abendessen:       18:30 Uhr

Das Abräumen des Geschirrs, Besteck etc. muss von den Gästen selbst erledigt werden. Dafür steht ein Servierwagen im Speisesaal bereit. Aufgrund der vorgeschriebenen Desinfektionsregeln ist die Essenszeit auf 60 Minuten gegrenzt.

Duschen / WC-Anlage

Die Zimmer haben entsprechend der Bezugsgruppen Farbpunkte. Die Mitglieder einer Bezugsgruppe wohnen auch auf einem Flurbereich. Die Farbpunkte des Zimmers finden Sie auch an den Toiletten- und Duschtüren wieder. Bitte benutzen Sie nur die Toiletten und Duschen mit dem jeweiligen Farbpunkt Ihrer Bezugsgruppe. Dies gilt nicht für den Bereich der Pissoire. Die Toiletten in der Kaminebene sind öffentliche Toiletten! Jeder Duschraum hat einen Duschplan. Bitte dokumentieren Sie Ihre Duschzeiten – bei Besinnungstagen bitten wir die begleitenden Lehrer die Duschpläne der Bezugsgruppen zu führen. Es sollten nicht mehr als zwei Duschkabinen zur gleichen Zeit benutzt werden. Sprechen sie sich bitte mit Ihrer Gruppe ab, wann Sie duschen.

Kursmaterialien

Kursmaterialien (Schreibunterlagen, Kugelschreiber, Schere, Kleber, etc.) dürfen nicht untereinander getauscht werden. Zu Seminarbeginn erhält jeder ein Set mit den Kursmaterialien. Diese werden bitte am Ende des Kurses vollständig auf den Stuhl im Gruppenrau zurückgelegt.

Krankheitssymptome

Bei aufkommenden Krankheitssymptomen (Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, Halsschmerzen, Geruchsverlust u.a.) muss sofort ein Arzt telefonisch kontaktiert werden. Auf alle nicht notwendigen Kontakte ist umgehend zu verzichten und der Rückzug auf das eigene Zimmer hat zu erfolgen. Eine Meldung an den Gruppenleiter oder bei Einzelpersonen an eine Mitarbeiterin mit Angabe der Personen, zu den man Kontakt hatte, muss im Falle einer bestätigen Infektion unverzüglich erfolgen.

Bezahlung

Bitte zahlen Sie möglichst bargeld- und kontaktlos.

Sonstige Regelungen

Soweit der Mindestabstand aufgrund räumlicher Verhältnisse oder zwingender programmbedingter Abläufe nicht mehr eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht. Hierzu haben die Teilnehmenden grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzuführen. Der Veranstalter hat die Teilnehmenden in die Nutzung einzuweisen und sie dabei zu unterstützen sowie einen ausreichenden Ersatz an Mund-Nasen-Bedeckungen vorzuhalten. Es sind während der Veranstaltung und am Veranstaltungsort ausreichende Möglichkeiten zur Handhygiene bereitzustellen. Es ist für eine ständig ausreichende Belüftung sämtlicher genutzter Räumlichkeiten zu sorgen. Der Veranstalter hat dafür Sorge zu tragen, dass sämtliche gemeinsam genutzten Gegenstände und Räumlichkeiten regelmäßig (in Abhängigkeit von der Nutzungsfrequenz) gereinigt werden. Die Teilnehmerdaten der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen sind zur Ermöglichung einer Kontaktpersonennachverfolgung – unter Einholung des Einverständnisses – nach §2 a Absatz 1 der CoronaSchV zu erheben. Neben den Kontaktpersonen sind insbesondere die Teilnahmezeiten und die Zugehörigkeit zu bestimmten festen Bezugsgruppen zu erfassen.

Hausordnung

Neben dieser Bestimmung gilt die Hausordnung.

Maßnahmen bei Nichtbeachtung

Im Falle einer Nichtbeachtung, behalten wir uns vor, Sie des Hauses zu verweisen.

BITTE BEACHTEN SIE ALLE AUSHÄNGE UND INFORMATIONEN IM HAUS.

 

Mit dem Wiederbeginn der Schule am 11. August 2020 öffnet auch wieder unser Gastbereich. In Zeiten der Corona-Pandemie gilt es, einige Regeln zu befolgen, um unseren Gästen einen möglichst sicheren Aufenthalt zu bieten. Nachfolgend dokumentieren wir die Umsetzungsverordnung für Gäste im Haus der Stille. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung nehmen unsere Mitarbeitenden im Gastbereich entgegen (Tel.: 0291/2995-210 oder per Email):

Der Schutz unserer Gäste und Mitarbeiter ist uns sehr wichtig. Mit Sorgfalt in allen Bereichen und strenger Hygiene werden wir unserer Mitverantwortung für die Eindämmung des Coronavirus gerecht. Bitte unterstützen Sie uns dabei und halten Sie die Verhaltensregeln konsequent ein. Mit Ihrer Umsicht schützen Sie sich selbst, die anderen Gäste und Ihre Gastgeberinnen und Gastgeber!

Wir bitten Sie herzlich, Ihrerseits die folgenden Hinweise und Regeln zu beachten:

Anreise eigenverantwortlich prüfen:
Überprüfen Sie bitte im Hinblick auf nachfolgende Kriterien verantwortungsvoll, ob Sie die Reise zu Ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer tatsächlich zum jetzigen Zeitpunkt antreten.

Krankheitssymptome:
Bei konkreten Covid-19 Krankheitsanzeichen (Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, Halsschmerzen, Geruchsverlust, u.a) sollten Sie bitte auf einen Besuch verzichten.

Kontakt zu Covid-19 Infizierten:
Sollten Sie wissentlich Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben, bitten wir Sie, ebenfalls auf die Anreise zu verzichten. Im Zweifelsfall nehmen Sie bitte telefonischen Kontakt mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt auf, um zu entscheiden, ob eine Reise möglich und sinnvoll ist.

Händehygiene einhalten:
Waschen Sie regelmäßig und gründlich Ihre Hände. Vor allem, wenn Sie im öffentlichen Raum unterwegs waren.

Hust- und Niesetikette einhalten:
Drehen Sie sich, wenn Sie husten oder niesen müssen, von anderen Menschen weg und nutzen Sie ein Taschentuch, das Sie danach sofort entsorgen können. Falls Sie kein Taschentuch griffbereit haben, halten Sie Ihre Armbeuge vor Mund und Nase, um andere zu schützen. Waschen Sie sich nach dem Husten, Niesen oder Naseputzen möglichst Ihre Hände.

Abstand halten:
Wahren Sie bitte den Mindestabstand von 1,5 m zu unserem Personal und zu den anderen Gästen (Speisesaal/Halle). In den Fluren, dem Treppenhaus und öffentlichen Toiletten im „Haus der Stille“ ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Kontaktbeschränkungen beachten:
Verzichten Sie auf Händeschütteln und Umarmungen.

Mund- und Nasenschutz / Desinfektionsmittel:
Bitte bringen Sie ausreichend persönliche Mund- und Nasenmasken sowie Desinfektionsmittel für den eignen Bedarf mit.

Tagungsräume (Halle):
Die Halle hat eine feste Sitzordnung. Diese muss während des Kurses beibehalten werden. Alle 45 Minuten ist die Halle gründlich zu lüften! Maximal 20 Personen dürfen in der Halle sein.

Kirche:
Die Kirche bleibt grundsätzlich zum persönlichen Gebet ganztägig geöffnet. Zu den Gottesdiensten sind nur 66 Personen zugelassen. Bitte beachten Sie die Hinweise am Kircheneingang. Dort müssen Sie auch jedes Mal Ihre Kontaktdaten hinterlassen! Leider können wir Ihnen z.Zt. keine Bücher zum Mitsingen der Gebetszeit zur Verfügung stellen.

Aufzug, Anrichte, Hauskapelle, Sprechzimmer:
Bitte achten Sie darauf, dass der Aufzug, die Anrichte und auch die Hauskapelle von nur einer Person benutzt wird. In den Sprechzimmern dürfen sich jeweils zwei Personen aufhalten. Leider können wir Ihnen keine Bücher zur Verfügung stellen.

Mahlzeiten:
Die bisherige Buffetversorgung ist nicht mehr möglich. Die Ausgabe des Essens erfolgt ausschließlich auf Tabletts mit Geschirr entsprechend der gewünschten Komponenten. Im Bereich vor dem Buffet darf sich immer nur der Gast aufhalten, der gerade bedient wird.

Die Sitzplätze der Gäste im Speisesaal sind festgelegt und dokumentiert.

▪ Frühstück:   08.00 Uhr

▪ Mittagessen: 12:30 Uhr

▪ Abendessen: 18:45 Uhr

Das Abräumen des Geschirrs, Bestecks etc. muss von den Gästen selber erledigt werden. Dafür steht ein  Servierwagen im hinteren Refektorium bereit. Aufgrund der vorgeschriebenen Lüft- und Desinfektionsregeln ist die Essenszeit auf 45 min beschränkt.

Krankheitssymptome:
Bei aufkommenden Krankheitssymptomen (Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall, Halsschmerzen, Geruchsverlust, u.a.) muss sofort ein Arzt telefonisch kontaktiert werden. Auf alle nicht notwendigen Kontakte ist umgehend zu verzichten und der Rückzug auf das eigene Zimmer hat zu erfolgen. Eine Meldung an den Gruppenleiter oder bei Einzelpersonen an eine Mitarbeiterin des Gastbereiches mit Angabe der Personen, zu denen man Kontakt hatte, muss im Falle einer bestätigten Infektion unverzüglich erfolgen.

Bezahlung:
Bitte zahlen Sie möglichst bargeld- und kontaktlos.

Maßnahmen bei Nichtbeachtung:
Im Falle einer Nichtbeachtung behalten wir uns vor, Sie des Hauses zu verweisen.

Stand: 22.07.2020

Felix Winkler und Simon Heller beenden im August 2020 ihr Jahrespraktikum in der OASE; nach drei Jahren im Bereich „Jugend & Bildung“ beendet Nils Hüpping seine Tätigkeit als Erzieher auf dem Klosterberg. Nils hat einen Teil seiner Erzieherausbildung bei uns absolviert und war danach zwei Jahre als Erzieher auf dem Klosterberg tätig. Die OASE hat er durch seine eigenen Besinnungstage im November 2015 kennengelernt. An der Fachschule für Sozialpädagogik in Warburg, die Nils besuchte, gehört es seit den 1980er Jahren zur Tradition, im ersten Ausbildungsjahr ins Kloster zu fahren. Diese Tage, so sagt er selber, waren für seine persönliche Entwicklung sehr wertvoll. Gerne nahm er das Angebot von Bruder Benedikt an und absolvierte sein achtwöchiges Blockpraktikum im zweiten Ausbildungsjahr in der OASE. Hier hat er viele gute Lernerfahrungen sammeln können, wodurch sein pädagogisches Handlungsspektrum massiv erweitert wurde. Sicherlich ist es eine außergewöhnliche Möglichkeit für angehende Erzieher*innen, ihre pädagogischen Lernerfahrungen im Rahmen einer Ausbildung in der OASE weiter vertiefen zu können. Neben der pädagogischen Tätigkeit bei Schulbesinnungstagen und im Kursprogramm nahm Nils die Möglichkeit wahr, sein Zertifikat im Rahmen des STUDIUM GENERALE zu erwerben – er gehört dem ersten Absolventenjahrgang dieses neuen Bildungsangebots der Abtei an.

Auch Ruben Jerate hat sein Berufspraktikum im Rahmen seiner Erzieherausbildung an der Bergschule St. Elisabeth Heiligenstadt erfolgreich absolviert. Die Heiligenstädter Erzieherschüler*innen kommen seit 2005 zu Besinnungstagen in die OASE. Seit Februar 2019 ist es möglich, dass die Studierenden ihr halbjähriges Schulberufspraktikum auf dem Klosterberg absolvieren können. Von Anfang an wurde Ruben als Teammitglied in alle Aufgaben einbezogen und konnte nach kurzer Zeit  Gruppen alleine als Referent begleiten. Dann kam die Corona-Zeit, und die Schulfahrten ins Kloster wurden ausgesetzt. Nach Absprache mit seiner Schulleiterin Frau Sachse und seinem Praxislehrer Herrn Hoppe konnte Ruben aber sein Berufspraktikum in der OASE weiter absolvieren. Ein Schwerpunkt waren die Vorarbeiten zur Erstellung eines QM-Handbuchs (QM = Qualitätsmanagement) für die OASE. Ruben hat hier auf sehr nachhaltige Weise engagiert zu unser vollsten Zufriedenheit gewirkt. Wir sagen Nils, Felix, Simon und Ruben vielen herzlichen Dank für ihren Dienst im Bereich „Jugend & Bildung“ und wünschen ihnen Gottes Segen für ihre Zukunft und ihren weiteren Lebensweg.