Am 23.10.2025 konnten wir zwei Gäste aus der Ordensgemeinschaft der Pallottiner bei uns begrüßen: P. Siegfried Modenbach und P. Jürgen Heite, die das Geistliche Zentrum Kohlhagen in der Erzdiözese Paderborn leiten. P. Siegfried Modenbach ist außerdem der Vorsitzende der Paderborner Ordenskonferenz (POK), welche die Ordensgemeinschaften im Erzbistum Paderborn vertritt und u.a. den jährlichen Ordenstag ausrichtet.
Wir hoffen, dass die beiden einen guten Tag mit fruchtbaren Begegnungen bei uns hatten.
Abschiede in den verschiedensten Formen gehören zu jedem Leben dazu. Das ist im Kloster und seinen Betrieben nicht anders. Und so hieß es am Freitag, den 17. Oktober 2025, Abschied zu nehmen von zwei langjährigen Mitarbeiterinnen, die beide unser Kloster mit ihren Talenten bereichert haben.
Susanne Hengsbach war seit 20 Jahren im Abteiladen auf dem Klosterberg tätig. Im Verkauf hat sie die Kundinnen und Kunden kompetent und mit Freundlichkeit beraten. Auch im „Backoffice“ des Abteiladens war sie oft anzutreffen, wo sie u.a. den Onlienshop betreute. Mit dem heutigen Tag beginnt sie im Ruhestand einen neuen Lebensabschnitt, für den wir ihr alles Gute wünschen.
Sabrina Heer arbeitete fast zehn Jahre lang als Köchin und Hauswirtschafterin im Team unserer Abteiküche. Oft war sie in der alten Klosterküche anzutreffen, wo die Mahlzeiten für Konvent und Gästehäuser aufbereitet wird. In ihrer Arbeit hatte sie immer ein offenes Ohr für Anregungen und Wünsche und hat die Mönche in mehreren Impulstagen über eine gesunde und ausgewogene Ernährung beraten. Frau Heer hatte am 17. Oktober ihren letzten Arbeitstag bei uns und wird in Kürze eine neue Stelle antreten, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Auch ihr wünschen wir Gottes Segen für ihre Zukunft und danken für ihren engagierten Dienst.
Am Sonntag, den 28.9.2025, konnten wir das Goldene Professjubiläum von P. Karl Brahm OSB feiern, der damit auf 50 Jahre Ordensleben zurückblickt. Am 26. September 1975 stand er in der Abteikirche, um vor Abt Harduin Bießle und der Gemeinschaft von Königsmünster Beständigkeit, klösterlichen Lebenswandel und Gehorsam zu geloben. Von Anfang an war es sein Traum gewesen, als Missionar tätig zu sein. Nach einer Ausbildung zum Gärtner bereitete er sich in der ihm eigenen Beharrlichkeit mit Englischkursen an der Volkshochschule darauf vor. 1988 war es dann soweit – Br. Karl wurde in die junge Abtei Inkamana im Zululand in Südafrika ausgesandt. Dort empfing er auch die Priesterweihe und war viele Jahre lang als Superior im Studienhaus Howick für die Studenten der Gemeinschaft verantwortlich. 2007 kehrte er nach Königsmünster zurück und übernahm nach einem kurzen Intermezzo an der Pforte seelsorgliche Aufgaben in der Mithilfe im heutigen Pastoralen Raum Meschede/Bestwig. In dieser Aufgabe ist er noch heute mit seinem Fahrrad, durchaus ein Markenzeichen seines Dienstes, in den Gemeinden unterwegs und übernimmt viele Gottesdienste, Taufen, Beerdigungen und viele weitere seelsorgliche Aufgaben.
Zur Bekräftigung seiner Gelübde verlas und unterschrieb P. Karl die Professurkunde und sang das „Suscipe“. Im Anschluss erhielt er von Abt Cosmas „als Stütze im Alter“ den Altersstab, der den sog. „Knobkerries“ (carry knob) nachempfunden ist, der vor allem von den Ndebele und Zulu in Südafrika genutzt wird.
Wir gratulieren P. Karl zu seinem 50jährigen Ordensjubiläum und wünschen ihm weiterhin viel Freude und Kraft bei seinen Aufgaben!
Im Rahmen der Visitation des Dekanates Hochsauerland-Mitte besuchte uns am heutigen Samstag, den 6.9., Weihbischof Matthias König vom Erzbistum Paderborn. Er ist als Bischofsvikar für die Ordensgemeinschaften wie auch für die Weltkirche uns Missionsbenediktinern verbunden. Begleitet wurde Weihbischof König von Christopher König, dem Dekanatsreferenten für Jugend und Familie, und von Pfr. Michael Schmitt, Stadtpfarrer von St. Walburga Meschede. Wir Benediktiner der Abtei Königsmünster gehören zum Erzbistum Paderborn und sind dort in vielfältige seelsorgliche und pastorale Aufgaben eingebunden. Wir wünschen Weihbischof König viele weitere gute Begegnungen während der Visitation!
Der „Gruß aus Königsmünster“ 3-2025 mit dem Thema „Glückliche Genügsamkeit – Wie viel ist genug?“ ist erschienen und steht zum Download zur Verfügung. Nachfolgend dokumentieren wir das Editorial, das in die Thematik des Heftes einführt:
Liebe Freundinnen und Freunde der Abtei!
„Wie viel ist genug?“ Unter dieser Leitfrage stand die diesjährige Jahrestagung für Weltkirche und Mission in Würzburg, bei der alle weltkirchlichen Akteure der Diözesen, Hilfswerke und Orden zusammenkamen, um über Gerechtigkeit und Suffizienz als christliche Handlungsoptionen zu diskutieren. Gerade in einer Welt, in der die Grenzen des Wachstums immer deutlicher werden, wird die Frage nach Suffizienz, nach einer „glücklichen Genügsamkeit“ immer mehr zu einer Überlebensfrage.
Am Beginn der Tagung waren alle gefragt, einmal zu überlegen, wovon wir in unserem Alltag genug haben. Die Ergebnisse wurden in einer Wortwolke zusammengefasst. Wenig überraschend standen Kleidung, Essen und Nahrung ganz oben, wovon die meisten im Westen mehr als genug haben. Aber auch immaterielle Werte wie Liebe und Freundschaft wurden genannt. Während der Tagung wurde deutlich, dass wir hier alle Lernende sind und dass gerade wir aus den verhältnismäßig reichen Ländern von Menschen des Globalen Südens viel lernen können, wie eine glückliche Genügsamkeit konkret aussehen kann. Auf meinen Reisen in diese Länder erfahre ich das immer wieder, wie zufrieden Menschen sein können, die nicht viel (Materielles) zum Leben haben.
Alle Weltreligionen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Konzept der Genügsamkeit auseinander; in seinem Leitartikel führt Abt Cosmas diesen Gedanken weiter aus. Genügsamkeit hat auch mit unserem Jahresthema in diesem Jahr der Hoffnung zu tun. Denn wenn ich aus einer hoffnungsvollen Haltung heraus lebe, dass nicht ich das Maß aller Dinge bin, sondern in einen größeren Zusammenhang eingeordnet bleibe, dann kann ich wirklich zufrieden sein mit dem, was ich habe.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie in Ihrem Leben genug von dem haben, was Sie brauchen, und dass Sie immer aus einer größeren Hoffnung heraus Ihr Leben gestalten können!
Ihr P. Maurus Runge OSB
von Br. Karl-Leo Heller OSB
Liebe Schwestern und Brüder,
da bin ich nach zwei Jahren mal wieder mit der Predigt in der Abtei dran und dann bekomme ich so ein Evangelium. Das war mein erster Gedanke. Und der zweite Gedanke: Angst vor der Hölle kommt in meinem Glauben nicht wirklich vor. Im Alltag zweifele ich überhaupt nicht daran, in den Himmel zu kommen.
Vielleicht bin ich ja damit so ein typisch kölsch-katholischer Mensch. „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel…“ Natürlich ist das ein Karnevalslied und nicht gerade eine biblische Aussage. Aber irgendwie spiegelt es doch etwas von meinem intuitiven Glauben wider. Denn er enthält ja eine tiefe Sehnsucht, die Sie vielleicht auch kennen: Am Ende soll es gut werden. Am Ende möchte ich – möchten wir getragen sein, geborgen sein, bei Gott ankommen.
Und doch klingt das heutige Evangelium anders. Jesus spricht von der engen Tür. Und er sagt: „Bemüht euch mit allen Kräften, durch die enge Tür hineinzugelangen; denn viele, sage ich euch, werden hineinzukommen versuchen und es nicht können.“
Das klingt nicht Easy-Going. Es klingt nach Herausforderung, nach einer Tür, die nicht einfach weit offensteht, sondern an der man sich mühen muss.
Ich habe ein bisschen Widerstand: Warum so streng, Jesus? Warum so abgrenzend? Oder ist es vielleicht nur der Evangelist Lukas, der ja gern mal das eine oder andere Drohwort berichtet. Ich kann nicht glauben, dass es darum gehen soll, Menschen Angst zu machen oder auszugrenzen. Vielleicht will Jesus uns auf etwas ganz anderes aufmerksam machen.
Ich glaube, der kölsche Karnevalsschlager von Jupp Schmitz hat deshalb so viel Erfolg, weil wir in uns diese tiefe Sehnsucht tragen: Dass der Himmel weit ist. Dass Gottes Liebe größer ist als unsere Fehler. Dass wir am Ende nicht auf der Strecke bleiben.
Und tatsächlich: Das ist ja auch – und ganz wesentlich – die Botschaft des Evangeliums. Gott will, dass alle Menschen gerettet werden. Jesus selbst hat Menschen eingeschlossen, die andere ausgeschlossen haben: Zöllner, Kranke, Frauen, Kinder, sogar die Heiden.
Und trotzdem: Jesus verharmlost nicht. Er sagt nicht: „Alles egal, am Ende passt es schon.“ Sondern er macht deutlich: Gottes Liebe ist eine Einladung. Sie verlangt eine Antwort. Der Himmel ist weit – aber er ist kein Selbstläufer.
Das Bild der engen Tür wirkt auf den ersten Blick abweisend. Wer will schon durch eine enge Tür gehen, wenn daneben das große Tor offensteht? Aber wenn ich darüber nachdenke, wo mir Enge in meinem Leben wirklich erleben, dann sind es oft Situation aus meinem Alltag in der Praxis. Dann kommen Menschen mit einer Stimmstörung zu mir als Patienten. Und oft erzählen sie, natürlich nicht beim ersten Mal, aber nach einiger Zeit – von Spannungen und Konflikten in Ihrem Alltag. Sie sind aus der Liebe herausgefallen. Sie fühlen sich eng und bedrückt, und machen dabei ihre eigene Stimme eng. Und meistens noch viel mehr. Beziehungen zu lieben Menschen werden eng und schwierig. Manchmal denke ich: Ist das die enge Tür, von der Jesus spricht: In unserer Zeit, in unserer Welt, in unserer Kirche – in der Zuversicht und in der Liebe zu bleiben?
Auch der heilige Benedikt spricht in seiner Regel von einem „Weg, der am Anfang nun einmal eng sein muss.“ Aber sogleich lenkt er die Perspektive auf das Herz, das sich weitet, um den Weg in unsagbar er Freude zu gehen.
„Bemüht euch mit allen Kräften“, sagt Jesus. Dieses Wort gefällt mir, weil es ehrlich ist. Es nimmt ernst, dass Glauben nicht immer leicht fällt.
Wir ringen ja ständig: mit Fragen der Gesundheit, mit der Zukunft der Kinder, mit Unsicherheiten im Beruf. Wir ringen mit Krisen in der Kirche und im Kloster, mit eigenen Zweifeln, mit der Frage, ob Gott wirklich hört, wenn wir beten.
Ich finde es sehr auffällig, dass Lukas uns unmittelbar vor diesen Worten von der Heilung einer Frau berichtet – wie es im biblischen Wort heißt- seit 18 Jahren von einem Dämon gekrümmt war und den Rücken nicht aufrichten konnte. In der sonntäglichen Leseordnung sind diese Verse als unbedeutend aussortiert und werden nicht gelesen. Als Körpertherpeut denk ich das natürlich unbedingt zusammen. Da ist die Enge, die Lebenstüren verschließen kann. Und Jesus sagt Ihr: „Du bist frei“. Wo Christus uns begegnet, da löst sich die Spannung, da weitet sich das Herz, da können wir aufatmen und wieder aufrecht stehen.“
Ich musste beim Evangelium an den Philosophen Hartmut Rosa und seine Gedanken zur Resonanz denken. Rosa sagt: Ein Leben gelingt dann, wenn wir uns berühren lassen – und wenn wir antworten. Nicht durch Kontrolle, nicht durch Wissen, nicht durch „alles im Griff haben“.
Genau das sehe ich hier bei Jesus: Er ruft uns, nicht weil wir perfekt sind, sondern weil wir bereit sind, uns berühren zu lassen. Die enge Tür ist kein Durchgang für die Starken, sondern für die, die ihre Schwäche nicht verstecken du es wagen, wieder mehr auf Gottes Liebe zu vertrauen in einem schwierigen Alltag.
Ich summe gerne den Schlager „Wir kommen alle, alle, alle in den Himmel“ , auch wenn mein Verstand natürlich auch weiß, dass es so leicht nicht immer sein wird. Aber er trägt einen wahren Kern und erinnert mich freudig daran: Ja, Gottes Himmel ist weit. Ja, er will uns alle an seinem Tisch haben. Aber: Er lädt uns nicht in eine unverbindliche Feier ein, sondern in eine echte Beziehung.
Darum dürfen wir das Lied mit einem neuen Unterton singen. Nicht als billige Vertröstung, sondern als Ausdruck unserer Hoffnung: Wir kommen alle in den Himmel – nicht, weil es selbstverständlich wäre, sondern weil Christus uns die Tür geöffnet hat.
Und durch diese Tür dürfen wir hindurchgehen – Schritt für Schritt, im Ringen, im Bemühen, im Vertrauen, in der Hoffnung. Und vielleicht singen die Engel im Himmel ja nicht nur Halleluja, sondern auch mal so einen Kölner Schlager, wäre doch schön. Zum Beispiel: „Wir sind alles kleine Sünderlein, war immer so, war immer so, …. der Herrgott wird uns das bestimmt verzeihen, war immer, immer so“ oder eben noch ganz anders….
Es ist mittlerweile eine gute Tradition, dass uns einmal im Jahr einige Priesteramtskandidaten, die in verschiedenen Ländern Osteuropas Theologie studieren, besuchen, um das benediktinische Leben in Deutschland kennenzulernen. So konnten wir am Sonntag, 3. August 2025, neun Seminaristen aus Polen, Kroatien und Rumänien begrüßen, die zurzeit im Rahmen der Sozialakademie „Europa eine Seele geben“ mit Prälat Dr. Peter Klasvogt im Erzbistum Paderborn unterwegs sind. Die jungen Männer feierten das sonntägliche Konventamt mit uns. Im Anschluss daran gab es eine Kirch- und Klosterführung durch P. Vincent, dem ein Gespräch über die Situation des Ordenslebens in Deutschland und die Aufgaben und missionarische Arbeit unserer Gemeinschaft folgte. Ein einfaches Mittagessen in der AbteiGaststätte rundete den Besuch ab. Wir wünschen den Seminaristen einen guten Aufenthalt in Deutschland und Gottes Segen für ihre Zukunft!
„Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten“ – so lautet der Titel eines viel beachteten Buches der Journalistin und Autorin Alice Hasters, in dem sie über rassistische Erfahrungen berichtet, denen sie in ihrem Alltag oft ausgesetzt ist. In einem Abteigespräch war sie am Abend des 30. Juni 2025 bei uns zu Gast und las aus ihren Büchern. Es geht dabei nicht so sehr um den großen, „politischen“ Rassismus, sondern um ganz alltägliche Erfahrungen, die sich in scheinbar beiläufigen Verhaltensweisen und Redewendungen offenbaren. Oft sind sie gar nicht böse gemeint, sind aber in ihrer Fülle dennoch verletzend. So steht hinter der scheinbar interessierten Frage „Woher kommst du?“, wenn sie an eine Schwarze Frau gerichtet wird, oft das unausgesprochene „Woher kommst du wirklich?“, das ungläubig reagiert, wenn die Antwort in akzentfreiem Deutsch lautet: „Aus Köln.“ Alice Hasters berichtete von einer Spardose mit rassistischen Motiven, die sie in einem Laden ihrer Heimatstadt Köln gesehen hat. Es kostete sie damalsÜberwindung, dieses Motiv zur Sprache zu bringen. Doch ihre Überzeugung ist, dass Schweigen uns nicht schützt und dass es heilsamer sein kann, Dinge offen anzusprechen, um auf lange Sicht eine Veränderung in den Köpfen und Herzen ihrer Mitmenschen zu bewirken.
In einem zweiten Kapitel ging Frau Hasters auf die unselige Verbindung von Mission und Kolonialismus ein, die auch in unserer missionsbenediktinischen Geschichte eine Rolle spielt. Gerade die Kirchen mit ihrem Konzept der Nächstenliebe sollten eigentlich Vorreiter im Kampf gegen Rassismus und für Menschenwürde sein, offenbaren aber leider zu oft noch alte koloniale Denkmuster aus der Vergangenheit. Auch gegenüber Programmen von Volunteers, also Freiwilligen, die einige Monate in Ländern des Globalen Südens arbeiten, zeigte sie sich kritisch, denn zu oft sei hier das Phänomen des „White Saviorism“ im Spiel, eines „Weißen Rettertums“, der meint, anderen Kulturen das alleinseligmachende Heil zu bringen. In der anschließenden Diskussion wurde allerdings deutlich, dass hier auch unterschieden werden muss und dass ein Aufenthalt in einer fremden Kultur, der gut begleitet ist, durchaus auch bereichernd für beide Seiten sein kann und zum gegenseitigen Verständnis beiträgt.
Schließlich las Alice Hasters noch einige Passagen aus ihrem Buch „Identitätskrise“, das im Zuge der vielfältigen Krisen 2021 erschienen ist und in dem sie sich kritisch mit der Selbsterzählung vom friedlichen und freiheitsliebenden Westen auseinandersetzt.
Im Anschluss an die Lesung gab es eine engagierte Diskussion mit den ca. 70 anwesenden Zuhörerinnen und Zuhörern, bei denen auch kritische Nachfragen zur Sprache kamen. Hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, bei aller Unterschiedlichkeit der Meinungen miteinander im Gespräch zu sein. Diesem Anliegen sind unsere Abteigespräche verpflichtet. Die Königsfigur des Bonner Künstlers Rals Knoblauch war auch an diesem Abend wieder dabei und machte auf die königliche Würde jedes Menschen aufmerksam – ein Anliegen, dem auch die Bücher von Frau Hasters dienen. Wir danken Alice Hasters für ihren Besuch bei uns und wünschen ihr weiterhin viel Freude bei ihrer Arbeit.
Die Ausstellung „Eine Welt. Keine Sklaverei.“ im neuen missio-Truck ist vom 30. Juni bis 4. Juli 2025 auf dem Kirchplatz der Abtei Königsmünster zu Gast. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, die kostenlose Ausstellung zu besichtigen und herauszufinden, was genau moderne Sklaverei ist, von der heute mehr als 50 Millionen Menschen betroffen sind. Öffentliche Führungen finden statt vom 30.6. bis einschl. 3.7. von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr und von 15.30 Uhr – 17.00 Uhr.
Der missio-Truck bietet einen 25-minütigen Rundgang durch fünf thematisch gestaltete multimediale Räume, geführt von der virtuellen Begleitfigur „Chris“. Gruppen von drei Personen können so interaktiv die bedrückende Wirklichkeit moderner Sklaverei in verschiedenen Kontexten erkunden – auf Teeplantagen in Indien, in deutschen Fleischfabriken oder auch auf Kreuzfahrtschiffen. Dabei wird klar, was moderne Sklaverei auch mit unserem Leben in Deutschland zu tun hat.
Die Nutzung von Augmented-Reality (AR) verstärkt die Erfahrung während des Besuchs, indem die Gegenstände virtuell zum Leben erweckt werden. Das Orangensaftglas erzählt so vom Schicksal eines Geflüchteten aus dem Sudan, das Smartphone verweist auf Kinder, die auf Schrotthalden in Ghana arbeiten. Mit Originalobjekten, interaktiven Grafiken und virtuellen Begegnungen mit Menschen aus allen Teilen der Welt werden die verschiedenen Formen moderner Sklaverei sichtbar gemacht.
„Der missio-Truck macht nicht nur den dramatischen Lebensalltag von Menschen, die heute in sklavenähnlichen Verhältnissen leben, erfahrbar und sensibilisiert so Besucherinnen und Besucher für das Thema. Er zeigt zugleich auch Wege auf, wie jeder einzelne von uns einen Beitrag für eine gerechtere Welt leisten kann“, erklärt missio-Präsident Pfarrer Dirk Bingener. Für Menschen mit Beeinträchtigungen ist der Truck barrierearm gestaltet. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das missio-Truck-Team.
Kontakt
Abtei Königsmünster
Klosterberg 11
59872 Meschede
Telefon
Zentrale 0291.2995-0
Gastbereich 0291.2995-210
Abteiladen 0291.2995-109
Abteigaststätte 0291.2995-139
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