Am 21. März feiert die benediktinische Welt das Hochfest des Transitus ihres Ordensvaters Benedikt, seines Hinübergangs ins ewige Leben. In diesem Jahr fiel das Fest auf einen Samstag, daher feierten wir die Eucharistie um 11.00 Uhr. In diesem Jahr war es eine große Freude und Ehre für uns, dass unser ehemaliger Abt Dominicus Meier OSB, der von 2001 bis 2013 unser Kloster leitete und mittlerweile Bischof von Osnabrück ist, an seine alte Wirkungsstätte und Heimat zurückkehrte und mit uns das Pontifikalamt feierte. In seiner Predigt dachte er darüber nach, was Benediktinerklöster der heutigen Welt und Gesellschaft zu sagen haben. Durch das Gelübde der Stabilitas, der Verwurzelung an einem Ort, seien sie ein Gegengewicht zur modernen Mobilität. Und das „Ora et labora“, das „Bete und Arbeite“ kann einer chaotischen Welt Struktur und Ordnung geben.

Bischof Dominicus im Pontifikalamt

Am Nachmittag des Benediktsfestes fand die Mitgliederversammlung unseres Freundeskreises statt, der unsere Arbeit mit Rat und Tat unterstützt. Moderiert vom Vorsitzenden Gregor Söntgerath gab es nach dem obligatorischen Totengedächtnis Einblicke in die Mitgliederentwicklung, den jährlichen Kassenbericht mit der anschließenden Entlastung des Vorstandes und Neuigkeiten aus der Abtei und Mission. Auch im kommenden Jahr wird uns der Freundeskreis in einigen Projekten unterstützen, wofür wir allen Mitgliedern sehr dankbar sind.

Mitgliederversammlung des Freundeskreises

Im vergangenen Jahr ist der Freundeskreis digitaler geworden – ein eigener Instagramaccount und eine neu gestaltete Website informieren schnell und unkompliziert über neue Entwicklungen. Doch auch die „Präsenzveranstaltungen“ werden geschätzt wie das jährliche Waffelbacken auf dem Adventsmarkt oder die Fahrten zu verschiedenen Zielen, wie z.B. im Mai diesen Jahres nach Osnabrück zu Bischof Dominicus. Schauen Sie gerne einmal auf den Seiten unseres Freundeskreises vorbei!

Vorstand des Freundeskreises

Nach der Finanzvisitation vor einem Monat findet vom 16. bis zum 25. März 2026 die sog. Kanonische Visitation bei uns statt. Alle fünf Jahre sieht das Eigenrecht der Missionsbenediktiner von St. Ottilien diese Visitation vor. Dazu sind zurzeit Abt Javier Aparicio Suárez, Abtpräses der Kongregation von St. Ottilien, und Abt Emmanuel Rutz von der Abtei St. Othmarsberg in Uznach/Schweiz in unserem Kloster. Sie führen Gespräche mit dem Abt und jedem einzelnen Mönch und nehmen an unserem täglichen Leben teil. Die Visitation dient der Stärkung dessen, was gut läuft, und der Ermutigung in den Dingen, die verbesserungswürdig sind. So soll das Miteinander in der Klostergemeinschaft gestärkt werden, damit jeder seinem missionarischen Auftrag noch besser gerecht werden kann. Zur Visitation zählt auch ein Besuch in der Cella Sankt Benedikt in Hannover. Zum Ende der Visitation schreiben Abt Javier und Abt Emmanuel einen „Rezess“, d.h., einen Bericht mit ihren Anmerkungen und Empfehlungen.

Wir sind froh, dass Abt Javier und Abt Emmanuel bei uns sind und ihre Perspektive auf unser Leben mit uns teilen. Wir wünschen beiden einen angenehmen Aufenthalt und Gottes Segen für ihre Aufgaben!

In der Karwoche bieten wir Ihnen wieder zusätzliche Zeiten an, in denen Sie das Sakrament der Versöhnung feiern können:

  • Karmittwoch, 1.4.2026: 10 Uhr bis 12 Uhr (P. Helmut, Sprechzimmer an der Klosterpforte)
  • Gründonnerstag, 2.4.: 10 Uhr bis 12 Uhr und 15 Uhr bis 17 Uhr (P. Vincent, Beichtkapelle)
  • Karfreitag, 3.4.: 10 Uhr bis 12 Uhr (P. Vincent, Beichtkapelle) und Beichtgelegenheit im Anschluss an die Karfreitagsliturgie (P. Julian, Beichtkapelle)

Die normalen Beichtzeiten finden Sie hier.

 

Während der derzeit laufenden Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe in Würzburg wurde am Dienstag, 24. Februar 2026, Bischof Dr. Heiner Wilmer von der Diözese Hildesheim zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Bischof Wilmer ist für uns kein Unbekannter. Der 1961 im Emsland geborene Heiner Wilmer ist Ordensmann und bringt als ehemaliger Generaloberer der Herz-Jesu-Priester viel internationale Erfahrung mit. Als Bischof der Diözese Hildesheim ist er sozusagen der Ortsbischof unserer Brüder in der Cella St. Benedikt in Hannover.  Gerne erinnern wir uns daran, dass Bischof Wilmer im November 2023 unserem Abt Cosmas die Abtsbenediktion gespendet hat.

Bischof Dominicus Meier, der von 2001 bis 2013 unser Abt war und in seiner Funktion als Bischof von Osnabrück und Mitglied der Bischofskonferenz bei der Wahl beteiligt war, äußert sich erfreut über die Wahl des norddeutschen Ordensmannes: „Mit Bischof Heiner Wilmer kommt der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz direkt aus unserer Nachbarschaft. … Ich freue mich über die Wahl und auf weitere gute Zusammenarbeit.“ (Instagramseite des Bistums Osnabrück)

Wir gratulieren Bischof Dr. Wilmer zu seiner Wahl und wünschen ihm Gottes Segen für die neue Aufgabe!

Abtsbenediktion von Abt Cosmas durch Bischof Dr. Wilmer

Gemäß dem Eigenrecht der Missionsbenediktiner von St. Ottilien findet alle fünf Jahre in den Klöstern unserer Kongregation eine sog. Kanonische Visitation statt. Zwei Mitbrüder aus anderen Klöstern kommen, um mit jedem Mönch zu sprechen, um positive Entwicklungen zu bestärken und dort zu ermutigen, wo Verbesserungsbedarf herrscht. Diese Visitation wird vom 16. bis zum 26. März 2026 bei uns stattfinden und durch Abtpräses Javier Aparicio Suárez und Abt Emmanuel Rutz von der Abtei Uznach in der Schweiz durchgeführt.

Der Visitation ist eine sog. Finanzvisitation vorgeschaltet, die von zwei Mitgliedern des Rechnungsrates durchgeführt wird. Diese hat den Zweck, die wirtschaftlichen Belange des Klosters zu prüfen und dient – neben den externen Bilanzprüfungen, die natürlich auch regelmäßig stattfinden – als internes Frühwarnsystem, um auf Misssstände rechtzeitig reagieren zu können. Vom 3. bis zum 6. Februar konnten wir zu diesem Zweck P. Christoph Gerhard aus der Abtei Münsterschwarzach und Br. Ignatius Ruppert aus der Erzabtei St. Ottilien bei uns begrüßen. Sie haben sich tief in die Bilanzen und Zahlen unseres Klosters begeben, mit den Verantwortlichen in Klosterverwaltung und Missionsprokura gesprochen und am Ende einen sog. „Rezess“, einen Bericht mit ihren Empfehlungen geschrieben.

Wir danken P. Christoph und Br. Ignatius für ihren Dienst und wünschen ihnen eine gute Heimreise!

Die ersten Tage des neuen Jahres sind den Konventsexerzitien gewidmet, zu denen  alle Mönche von Königsmünster zusammenkommen. Vom 1. bis zum 6. Januar 2026 begleitete uns dabei Abt Andreas Werner OSB aus der Abtei Gerleve. Er betrachtete mit uns die Psalmen, die ja ein fester Bestandteil unseres Stundengebetes sind. Ihm sei ein herzlicher Dank gesagt für seine erfrischenden Impulse, die uns die Psalmen neu nahebrachten.

Abt Andreas Werner OSB

Die Exerzitien endeten mit der Bekräftigung unserer Gelübde am Epiphanietag, dem 6.1.26. Beim anschließenden Mittagessen besuchten uns die Sternsinger der Gemeinde Maria Himmelfahrt und brachten uns den Segen für das vor uns liegende Jahr. Vielen Dank den Königinnen und Königen, die in der Kälte dieser Tage von Haus zu Haus ziehen, um für Kinder in Not zu sammeln.

Sternsinger

Obwohl es durch die Ereignisse der letzten Monate sich ankündigte, verfolgen wir mit Sorge die heutigen Nachrichten vom Angriff der USA auf Venezuela. In Gedanken und Gebeten sind wir besonders bei unseren Mitbrüdern der Abtei Güigüe, die nur 38 km entfernt vom größten Luftwaffenstützpunkt des Landes, Palo Negro, liegt. Nach Auskunft des Priors der Gemeinschaft, P. Marco Antonio Gonzalez OSB, ist die Lage in ihrer Region ruhig. Der Strom sei ausgefallen, das Internet funktioniere aber. Die Generatoren seien nicht eingeschaltet, um die Stromreserven für eine ungewisse Zukunft zu bewahren. Die Menschen würden ihre Häuser nicht verlassen, seien aber in ständiger Kommunikation mit ihren Familien und Freunden.

Beten wir für die Menschen in Venezuela. Möge Gott seinen Frieden schenken!

Nachdem wir in der Vesper am Silvesterabend, mit der wir das Hochfest der Gottesmutter Maria eingeläutet haben, Gott für das Vergangene gedankt haben, bestand beim anschließenden Abendessen die Möglichkeit, die Bilder des Jahres 2025 Revue passieren zu lassen. Viel ist geschehen: gemeinschaftliche Feiern wie die Goldprofess von P. Karl, Gäste, die uns besucht haben, Ausstellungen und Konzerte, dir bei uns stattgefunden haben. Für all das sind wir dankbar.
Zum Jahreswechsel erstrahlte die Abteikirche dann in vielen Farben, und die Glocken kündigten das neue Jahr an. In den ersten Tagen des neuen Jahres werden wir uns zu unseren Konventsexerzitien zurückziehen, die in diesem Jahr von Abt Andreas Werner OSB aus unserer Nachbarabtei Gerleve begleitet werden.

Die Mönche der Abtei Königsmünster wünschen Ihnen ein vielfarbiges, gesegnetes neues Jahr 2026!

Wir laden herzlich zur Mitfeier der weihnachtlichen Gottesdienste in der Abteikirche ein. An Heiligabend, 24.12., um 17.00 Uhr werden mit der Ersten Vesper, dem Abendgebet der Kirche, die weihnachtlichen Gottesdienste eröffnet. Am Anfang der Vesper steht die sog. Festankündigung, die die Geburt Jesu, die wir an Weihnachten feiern, in den Kontext der Weltgeschichte stellt. Um 21.00 Uhr findet dann die Christmette statt, in der an die Menschwerdung Gottes im Stall von Bethlehem erinnert wird.

Einen besonderen Akzent gibt es nach der Zweiten Weihnachtsvesper am 25.12. um 17.45 Uhr. Auch in diesem Jahr laden die Mönche nach der Vesper zu einem gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern in der Abteikirche ein. Singen verbindet und lässt die weihnachtliche Friedensbotschaft auch sinnlich erfahrbar werden.

Der letzte Gottesdienst im Jahr 2025 findet am Silvestertag, 31.12, um 17.45 Uhr statt. In der Vesper mit einem Gebet zum Jahreswechsel sind alle eingeladen, das vergangene Jahr in Gottes Hand zu legen. Im feierlichen Gesang des „Te Deum“ wird Gott der Dank für das, was uns gelungen ist, ausgesprochen, und das, was unvollendet geblieben ist, dürfen wir Gott anvertrauen. Die Eucharistiefeier am Neujahrstag findet abends um 17.45 Uhr statt.

In den ersten Tagen des neuen Jahres geht es dann auf dem Klosterberg etwas ruhiger zu, denn die Mönchsgemeinschaft versammelt sich zu Exerzitien, geistlichen Tagen, um das neue Jahr unter den Segen Gottes zu stellen. Die Werkstätten und Betriebe bleiben in den ersten Tagen des neuen Jahres geschlossen. Die Exerzitien enden mit der Gelübdeerneuerung der Mönche im Konventamt am 6. Januar um 11.00 Uhr.

Bis zum 6. Januar 2026 besteht außerdem die Gelegenheit, werktags von 9 bis 11.30 Uhr und 13 bis 17 Uhr und sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr die Videoinstallation „LUMINA – Lichter der Hoffnung“ der Künstlerin Gudrun Barenbrock in der Abteikirche anzuschauen. Ebenso laden wir zum Besuch der Krippe in der Beichtkapelle am Eingang der Abteikirche ein, die von den Schülerinnen und Schülern der 10c des Gymnasiums der Benediktiner aufgebaut wurde und dort bis zum Ende der Weihnachtszeit am 11.1.2026 zu sehen ist.

Die Gemeinschaft von Königsmünster wünscht Ihnen und Ihren Familien ein friedvolles Weihnachtsfest und Gottes Segen im neuen Jahr!

Am Samstag, den 13.12.2025 wurde um 16.00 Uhr die Lichtinstallation „LUMINA – Lichter der Hoffnung“ in der Abteikirche eröffnet. Für den Kirchenraum der Abtei Königsmünster hat die Kölner Künstlerin Gudrun Barenbrock eine vielschichtige Videomontage geschaffen, die sich frei auf mehreren Ebenen zu einer universellen Bildlandschaft verdichtet. Die Arbeit LUMINA tritt dabei in einen Dialog mit der Architektur der Abteikirche und nutzt die Wände als Projektionsfläche. Diese Projektionen zeichnen lichtvoll verschiedene Motive und Strukturen von Zellen und Pflanzen, Bilder von Karten und Landschaften, Aufnahmen aus dem All und von Himmelsphänomenen.

Die Installation ist werktags von 11 bis 17 Uhr und sonn- und feiertags von 13 bis 17 Uhr zu sehen. Mit dem Abschluss des Heiligen Jahres der Hoffnung endet sie am 6. Januar 2026. Nachfolgend finden Sie einige Impressionen, die uns die Künstlerin zur Verfügung gestellt hat.