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Benediktsfest

Abtei

Am 21. März wird in benediktinischen Gemeinschaften das Hochfest des Heimgangs des Ordensvaters Benedikt gefeiert. Seit vielen Jahren findet an diesem Tag bei uns die Jahreshauptversammlung des Freundeskreises Königsmünster e.V. statt. Der Freundeskreis ist ein Zusammenschluss von Menschen, die sich unserer Gemeinschaft verbunden fühlen und mit viel Engagement und auch mit finanziellen Mitteln unsere Projekte vor Ort und weltweit unterstützen. Uli Hess, langjähriger Bürgermeister von Meschede und Vorsitzender des Freundeskreises, moderierte die Versammlung, P. Prior Cosmas berichtete über aktuelle Entwicklungen der Abtei.

Im anschließenden Festhochamt konnten wir als besonderen Gast Pfarrer Wolfgang Severin von der Deutschen Gemeinde in Brüssel besuchen. Er hielt die Festpredigt. Durch viele Aufenthalte mit Firmlingen in der OASE ist er unserer Gemeinschaft verbunden. In seiner Predigt deutete er ausgehend vom Tod des hl. Benedikt menschliches Leben in der Spannung zwischen dem Leben auf dieser Erde und dem ewigen Leben bei Gott.

Die Predigt können Sie hier nachlesen.

Ganz herzlich danken wir Pfr. Severin für seine Predigt und dem Freundeskreis Königsmünster e.V. für die vielfältige Unterstützung!

Jahreshauptversammlung des Freundeskreises

P. Cosmas berichtet aus der Abtei.

Uli Hess moderiert die JHV.

Fotos: Studio Fritsch

28.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/Freundeskreis-Abtei-Koenigsmuenster-e.v.-134.jpg 853 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-28 09:17:052023-03-28 09:17:05Benediktsfest

Präventionsschulung

Abtei

„Durchschnittlich muss ein Kind sieben Bezugspersonen ansprechen, bevor ihm im Falle sexualisierter Gewalt Glauben geschenkt wird.“ Es sind Sätze wie dieser, die erschüttern und die Notwendigkeit einer guten Präventionsarbeit zur Verhinderung von sexualisierter Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen erklären. So ist es im Erzbistum Paderborn für alle Mitarbeitenden im kirchlichen Dienst verpflichtend, an solch einer Präventionsschulung teilzunehmen und diese alle fünf Jahre aufzufrischen. Nach den Auffrischungsschulungen für die Mitarbeitenden und das Lehrerkollegium am Gymnasium der Benediktiner stand am Samstag, den 18. März 2023, die Auffrischungsschulung für die Mönchsgemeinschaft der Abtei Königsmünster auf dem Programm. Dazu sind Frau Monika Baumjohann aus Soest und Herr Christoph Stork aus Paderborn angereist, die in sehr kompetenter und einfühlsamer Weise mit den Mönchen an diesem Thema arbeiteten. Die große Gruppe des Konventes – einige Mönche hatten ihre Auffrischungsschulung schon im Rahmen ihrer seelsorglichen Arbeit absolviert – wurde in zwei kleinere Einheiten geteilt, damit ein intensiveres Arbeiten möglich war.

Der Vormittag stand im Zeichen der Auffrischung. Es ging zunächst um die eigenen Wahrnehmungen und Gefühle im Hinblick auf sexualisierte Gewalt, dann um konkrete Informationen und Hinweise, z.B. bezüglich Täter*innen-Strategien. In Fallbeispielen wurden konkrete Alltagssituationen durchgespielt: Wo und wann wird ein Verhalten missbräuchlich? Was sind absolute Tabus und No Go’s? Wo hat der Einzelne die Verantwortung und Pflicht, einzugreifen und konkrete Situationen anzuzeigen?

Am Nachmittag wurde es konkreter, es stand die Arbeit an einem eigenen institutionellen Schutzkonzept der Abtei auf dem Programm, das Haltungen und Verhalten im Umgang mit verschiedenen Gruppen von Schutzbefohlenen klar festschreibt: außerklösterliche Schutzbefohlene (Besucher*innen, Seelsorge Suchende) sowie innerklösterliche Schutzbefohlene (Interessenten, Kandidaten, Postulanten, Novizen und Zeitliche Professen). Ebenso ging es um Haltungen und Verhalten im Umgang mit Gästen in der Klausur (im inneren Bereich des Klosters) und in den Gästehäusern sowie im Umgang mit den Mitarbeitenden der Abtei.

Falls Sie sexualisierte Gewalt oder Missbrauch von einem Mitglied unserer Gemeinschaft erfahren haben, können Sie sich an unsere Präventions- und Missbrauchsbeauftragten wenden. Ebenso steht unsere Präventionsordnung zum Download zur Verfügung:

Missbrauchsprävention

 

20.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/20230318_090411kl.jpg 960 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-20 08:48:482023-03-20 08:48:48Präventionsschulung

Senioratswahl

Abtei

Heute wird viel von Synodalität geredet, wobei die Interpretationen dazu in unserer Kirche sehr weit auseinandergehen. In den Orden gibt es seit Jahrhunderten Strukturen des gemeinsamen Beratens und der Delegation von Macht und Leitung, von denen auch andere Teile der Kirche viel lernen können. So ist der Abt  kein Alleinherrscher, sondern delegiert seine Leitungsverantwprtung an verschiedene „Offizialen“ in der Klostergemeinschaft: an den Prior, den Cellerar (wirtschaftlicher Leiter), den Novizenmeister und den Missionsprokurator, um nur einige zu nennen, die alle in ihren jeweiligen Bereichen die Hauptverantwortung tragen.

Ebenso ist der Abt zwar derjenige, der die letzte Entscheidung treffen und verantworten muss, aber er soll das nie tun, ohne sich zu beraten. So gibt es in benediktinischen Gemeinschaften ein eigenes Beratungsgremium, das sog. Seniorat, das Entscheidungen vorbereitet und aus der Mitte der Gemeinschaft den Abt in wichtigen Angelegenheiten berät. Dieses Seniorat wird nach den Konstitutionen der Missionsbenediktiner alle drei Jahre von allen Mönchen mit Feierlicher Profess gewählt. Neben den geborenen Mitgliedern (Abt, Prior, Cellerar) werden in unserer Gemeinschaft fünf Mitbrüder aus dem Konvent gewählt – ein Schlüssel für die Anzahl der gewählten Mitglieder des Seniorates ist, dass auf zehn Mitbrüder ein gewählter „Senior“ kommt – wobei der „Senior“ nicht immer ein älterer Mitbruder sein muss, „weil der Herr oft einem Jüngeren offenbart, was das Beste ist“.

Am Freitag, den 17. März 2023, haben sich alle Mönche mit Feierlicher Profess versammelt, um in freier und geheimer Abstimmung das Seniorat für die Amtszeit 2023-2026 zu wählen. Nach einem Vorwahlgang, der der Kandidatenfindung dient, werden in einem weiterem Wahlgang die Mitglieder des Seniorates gewählt – dazu reicht die einfache Mehrheit; bei Stimmengleichheit zählt das Eintrittsalter ins Kloster.

Folgende Brüder wurden im Zeitraum 2023 bis 2026 ins Seniorat gewählt:

P. Erasmus Kulke
P. Gabriel Weber
P. Klaus-Ludger Söbbeler
Br. Alexander Aust
Br. Marcus Görl

Geborene Mitglieder sind:
Abt Aloysius Althaus
P. Cosmas Hoffmann, Prior
P. Julian M. Schaumlöffel, Cellerar

Übrigens wird der nächste „Gruß aus Königsmünster“, der an Ostern erscheint, das Thema Synodalität behandeln. Dort wird es noch mehr Informationen zu diesem Thema geben.

 

17.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/20230317_165518kl.jpg 960 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-17 20:21:382023-03-17 20:21:38Senioratswahl

Throwback Thursday: Aufhebung unseres Klosters in der NS-Zeit

Abtei

Heute wollen wir zurückschauen auf die Ereignisse im März 1941, als unser damals noch junges Kloster von den Nationalsozialisten aufgehoben worden ist. Dieses Schicksal teilten alle deutschen Abteien der Missionsbenediktiner und viele andere Klöster im sog. Dritten Reich. Zum 80. Gedenktag ist im „Gruß aus Königsmünster“ ein Artikel zu diesem Thema erschienen, auf den wir hier noch einmal aufmerksam machen möchten:

19. März 1941 – ein Schicksalstag für Königsmünster

 

16.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2021/03/215-Letzte-Aufnahme-vor-Aufhebungneu2.jpg 768 814 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-16 09:28:422023-03-16 09:31:59Throwback Thursday: Aufhebung unseres Klosters in der NS-Zeit

Throwback Thursday: Der Synodale Weg

Abtei

Am heutigen #ThrowbackThursday schauen wir in die jüngere Vergangenheit zurück. Heute, am Donnerstag, den 9. März 2023, beginnt in Frankfurt die fünfte und letzte Vollversammlung des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland. Im Advent 2019 hat dieser Prozess begonnen. Auslöser dafür war die MHG-Studie über sexualisierte Gewalt im Raum der Kirche. Der Synodale Weg ist angetreten, um systemische Ursachen des Missbrauchs wahrzunehmen und über Lösungen ins Gespräch zu kommen. Im Moment steht eine große Spannung im Raum – keiner weiß so richtig, ob es zu fruchtbaren Beratungen und Entscheidungen kommt oder ob es wieder einen Eklat gibt.

Von Beginn an war ein besonderes Kreuz mit dabei, das in der Schmiede der Abtei Königsmünster entworfen wurde. Es hat das Auf und Ab der Diskussionen begleitet und die Delegierten immer wieder an Jesus Christus, die Mitte des christlichen Glaubens, erinnert. Nach dem Ende der Ersten Synodalversammlung im Februar 2020 haben alle Delegierten ein kleines Festhaltekreuz erhalten.
P. Abraham Fischer OSB, der das Kreuz gestaltet hat, sieht den Communio (lat. Gemeinschaft)-Gedanken als grundlegend für das Konzept des Kreuzes an: für das große Vortragekreuz wurden mittels Lasertechnik kleine Kreuze geschnitten. Es handelt sich dabei um Gitterkreuze, bei denen nur der Kreuzumriss sichtbar bleibt, die aber materiell im großen Kreuz fehlen. Anders ausgedrückt: auch wenn sie materiell fehlen, sind sie doch sichtbar da. Viele kleine Kreuze haben Anteil an dem großen Kreuz.

Synodaler Weg / Maximilian von Lachner

Auch bei der heute beginnenden abschließenden Synodalversammlung ist das Kreuz wieder mit dabei. Möge der Blick auf dieses Kreuz alle Delegierten, Bischöfe wie Lai*innen, daran erinnern, dass bei allen wichtigen Diskussionen nie die Mitte des Glaubens aus dem Blick gerät!

Das Festhaltekreuz zum Synodalen Weg kann man über unseren Abteiladen bestellen: https://abteiwaren.de/Festhaltekreuz-Synodaler-Weg-Sonderedition/27326

Die nächste Ausgabe des „Gruß aus Königsmünster“, die kurz vor Ostern erscheint, steht übrigens unter dem Thema der Synodalität und versucht, aus der benediktinischen Tradition dazu Impulse zu geben.

09.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/2VL3799kl.jpg 851 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-09 08:48:372023-03-09 08:48:37Throwback Thursday: Der Synodale Weg

Oblation in der Cella

Abtei

Im Rahmen der ersten Sonntagsvesper legten Andrea Klingen, Erdmuthe Lüttig, Philipp Loitzenbauer, Christian Schütte, Olaf Tamm und Andreas Weiser nach einem Jahr der Vorbereitung und Auseinandersetzung mit der Benediktsregel und benediktinischer Spiritualität ihr Oblationsversprechen auf die Abtei Königsmünster ab. Die Feier in der Hauskirche der Cella war sehr stimmungsvoll und gut besucht.

Oblaten sind im benediktinischen Kontext Menschen, die vom Geist des hl. Benedikt und seiner Regel fasziniert, in enger Anbindung an ein ganz konkretes Kloster ihr Alltagsleben diesem Geist entsprechend gestalten wollen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

06.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/DSC9415.jpg 854 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-06 14:33:292023-03-06 14:33:29Oblation in der Cella

Benefizkonzert am 30.4.2023

Abtei
02.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild-Gospelchor-kl.jpg 853 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-02 10:48:442023-03-02 10:48:44Benefizkonzert am 30.4.2023

#ThrowbackThursday – 2. März 1928

Abtei

Am heutigen „Throwback Thursday“ können wir auf ein wichtiges Datum unserer Geschichte zurückblicken. Denn genau heute vor 95 Jahren, am 2. März 1928, unterzeichnete der damalige Erzabt von St. Ottilien Norbert Weber OSB mit den Verantwortlichen der Stadt Meschede einen Vertrag, in dem sich die Missionsbenediktiner von St. Ottilien dazu verpflichteten, die damalige städtische Rektoratsschule zu übernehmen. Im Gegenzug haben sie von der Stadt Meschede das Grundstück auf dem sog. „Dünnefeld“ erhalten, auf dem noch heute die Abtei Königsmünster steht. Der 2. März gilt daher als Gründungstag von Königsmünster. Einige Wochen später kam P. Linus Leberle OSB, der Gründungsprior, mit neun weiteren Brüdern von Bayern ins Sauerland, um hier das klösterliche Leben zu beginnen. Sie kamen zunächst in einem Haus in der Steinstraße unter, bevor sie auf das Dünnefeld zogen und mit dem Bau des Klosters begannen.

Die ersten zehn Brüder vor dem Haus in der Steinstraße

Aber lassen wir P. Linus Leberle selbst sprechen. Im ersten Jahresbericht des Klosters Königsmünster schreibt er:

„Unter dem 14. Februar 1928 hat der hochwürdigste Herr Bischof Dr. Caspar Klein von Paderborn der Benediktinerniederlassung in Meschede in wohlwollender Weise die oberhirtliche Genehmigung erteilt. Am 2. März unterzeichnete der hoichwürdigste Herr Erzabt Dr. Norbert Weber OSB von St. Ottilien die mit der Stadt Meschede geschlossenen Verträge, und am 31. März in stiller Abendstunde zog der Schreiber dieser Zeilen, von Vater Erzabt mit den ersten Arbeiten der Neugründung betraut, in Meschede ein. […] Als provisorisches Heim hatte uns die Stadt ein Haus an der Steinstraße – das ehemalige Finanzamt – mit angebauter Kriegsbaracke 71 zur Verfügung gestellt. Aber da gab es viel zu richten, bis es einigermaßen wohnlich war. Als am 18. April in früher Morgenstunde der Heiland als erster Bewohner seinen Einzug hält, hatte man den Eindruck, sich auf einer recht primitiven Missionsstation zu befinden. Alles, was zur Feier der hl. Messe benötigt wurde, war geliehen mit Ausnahme des Tabernakels, und der war noch nicht bezahlt. Als der Priester zum Altare gehen wollte, merkte man, dass noch nicht einmal ein Zündholz im Hause war zum Anzünden der Kerzen.“

Bescheidene Anfänge, aus denen sich in nunmehr 95 Jahren eine große Klosteranlage mit Schule, Gästehäusern, AbteiForum und Werkstätten entwickelt hat. Und doch dreht sich auch heute noch alles um den damaligen „ersten Bewohner“, den König Jesus Christus, der bis heute innerste Motivation des Lebens der Mönche auf dem Klosterberg ist und es hoffentlich noch lange bleiben wird.

Villa Maria am Fuße der Pulverturmstraße, das erste Kloster auf dem Dünnefeld

02.03.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/03/Klosterneubau.jpg 622 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-03-02 09:00:392023-03-01 11:14:39#ThrowbackThursday – 2. März 1928

Friedensgebet

Abtei

Anlässlich des ersten Jahrestages des Ukrainekrieges am Freitag, 24. Februar 2023, findet um 17.30 Uhr ein Friedensgebet der Kirchen der Stadt Meschede auf dem Kaiser-Otto-Platz (bei schlechtem Wetter in der St. Walburgakirche) statt. Um 17.55 Uhr werden die Glocken aller Mescheder Kirchen fünf Minuten läuten.

Aus diesem Anlass entfallen Konventamt und Vesper um 17.45 Uhr; am Morgen um 7.30 Uhr findet eine Eucharistiefeier in der Abteikirche statt.

24.02.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2022/03/dove-g55ff0b01b_1280.jpg 905 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-02-24 08:37:252023-02-24 14:23:59Friedensgebet

#ThrowbackThursday – Jahresgedenken von Br. Sturmius Mörs OSB

Abtei

Ab heute gibt es eine neue Serie auf unserer Website und unseren Social-Media-Kanälen. Unter dem Stichwort #ThrowbackThursday wollen wir jeden Donnerstag in die Vergangenheit unseres Klosters Königsmünster oder unserer Kongregation der Missionsbenediktiner von St. Ottilien reisen. Denn wir stehen auf den Schultern unserer Vorfahren, und nur wenn wir unsere Vergangenheit kennen, können wir gute Schritte in die Zukunft wagen.

Heute beginnen wir mit einem Mitbruder, der sehr jung gestorben ist – Bruder Sturmius Mörs OSB. Er wurde am 27. Juli 1913 in Erlinghausen bei Niedermarsberg geboren und erlerne nach der Volksschulausbildung den Beruf des Maurers. Im Herbst 1934 trat er in unser Kloster ein und legte unmittelbar vor der Einberufung zum Militär am 19. November 1939 die ewigen Gelübde ab, band sich also auf Lebenzeit an unsere Gemeinschaft. Von 1940 bis 1941 war er an der Westfront des Zweiten Weltkriegs im Einsatz und kam Anfang 1942 in den Osten. Dort wurde er bald verwundet. Nach einem Lazarettaufenthalt in Gabersee bei Wasserburg am Inn wurde er im Oktober 1942 wieder an die Ostfront geschickt, wo er am 23. Februar 1943, also heute vor 80 Jahren,  im Alter von nur 30 Jahren gefallen ist. Im Kapellenkranz unseres Klosters brennt  an seinem Todestag ein Licht für ihn.

Sein Schicksal ist mit den Schrecken des Zweiten Weltkrieges verknüpft und mahnt uns, wenn wir uns morgen an den Beginn des Ukrainekrieges vor einem Jahr erinnern, uns für den Frieden einzusetzen. Möge unser Bruder Sturmius leben in Gottes Frieden!

+ Br. Sturmius Mörs OSB

23.02.2023
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2023/02/20230223_081814.jpg 960 1280 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2023-02-23 08:39:122023-02-23 08:39:12#ThrowbackThursday – Jahresgedenken von Br. Sturmius Mörs OSB
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    Predigt am 13. Sonntag im Jahreskreis (28.06.2026)29.06.2026 - 09:14
Kommentare
  • Es ist einfach toll, dass Ihr so gut organisiert seid. Danke...16.03.2022 - 17:54 von Klebefolien
Schlagworte
Abtei Abteiforum AbteiGaststätte Abteigespräch Abteiladen Abteisommer Advent Christkönig Corona Coronavirus Fastenzeit Frieden Gebet Geburtstag Gemeinschaft Geschichte Gottesdienste Gruß Gründonnerstag Impuls Karfreitag Karsamstag Karwoche Kirche Kloster Konzil Liturgie Meditation Mission Mosambik Mvimwa Neujahr O-Antiphon Oase Ostern Osterzeit Pfingsten Predigt Schule Silvester Spiritualität Stundengebet Tansania Ukraine Weihnachten

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