Abtei Königsmünster Meschede
  • Startseite
  • Abtei
    • Gemeinschaft
    • Gottesdienste
    • Königsmünster LIVE
    • Zu Gast in der Klausur
    • Kloster auf Zeit
    • Mönch werden
    • Spenden
    • Cella Sankt Benedikt
    • Freundeskreis
    • Oblatengemeinschaft
    • Bibliothek
  • Mission
    • Missionsprokura
    • Projekte
    • Unterstützen Sie uns
    • Bildung für Tansania
    • Cella Sankt Benedikt
  • Gäste
    • Haus der Stille
      • Info und Organisatorisches
      • Kursprogramm
      • Kursleitungen
    • Oase
      • Info und Organisatorisches
      • Kursprogramm
      • Renovierung Oase
      • Schulbesinnungstage
      • Angebote für Erzieher*innen
      • Kursleitungen
    • Jugendbildung
      • Oberstufenakademie
      • Studium Generale
      • Wanderwoche
      • Firmvorbereitung
      • Ministranten
      • Spenden
    • Spirituelle Angebote
      • Abteiführungen
      • Einkehrtage
      • Stille Meditation
      • Kloster auf Zeit
      • Klosterweg
    • Veranstaltungen
      • AdventsMarkt
      • AbteiSommer
      • Abteikonzerte
    • Abteigaststätte
    • Beratungsstelle
    • Abteiladen
    • Ein Tag im Kloster
    • Zu Gast in der Klausur
    • Gruppenangebote
  • Betriebe
    • Online-Shop
    • Abteiläden
    • Abteigaststätte
    • Lebensmittel
    • Schmiede
    • Tischlerei
    • Weberei
  • Jugend
    • Oase
    • Gymnasium der Benediktiner
    • Shûdôin Dôjô
  • Seelsorge
    • Impulse
    • Predigten
    • Gottesdienste
    • Königsmünster LIVE
    • Kerzen entzünden
    • Beichte
    • Beratungsstelle
  • Aktuelles
    • Nachrichten
    • Veranstaltungen
    • Kontakt
    • Veröffentlichungen
    • Prävention
    • Jobs
  • Spenden
    • Spenden
    • Projekte
    • Spenden für besondere Anlässe
    • Erben
    • Mission einmal anders
    • Wohlfahrtsmarken
    • Benediktuswerk
    • Messstipendien
    • Team
  • Stammgast-Login
  • Suche
  • Menü Menü

Menschen der Hoffnung: Stephanus (26.12.2024)

Impuls

Vielleicht kennen Sie das: Sie stehen an einem Strand und blicken auf die Weite des Horizontes, keine Wolke ist am Himmel zu sehen. Das Auge findet keinen Halt. Alles scheint Weite zu sein. Der Himmel erhebt sich, das Meer erstreckt sich.

Genauso kann man auf einem Berggipfel fühlen. Der Blick schweift in die Weite und es scheint keine Grenzen zu geben. Ein Gefühl von Unbegrenztheit. Die Details unten im Tal lösen sich auf und wir fühlen uns fern der Welt in einer anderen Dimension. Das Leben erscheint offen und frei.

„Und er sah den Himmel offen.“

Das ist ein starkes Wort über den heutigen Heiligen. Bedenken wir aber auch den Zusammenhang, in den dieses Wort gestellt ist:

Stephanus ist einer der Diakone der jungen Kirche. Die Apostel erkennen, dass das Werk Jesu wächst und dass sie Aufgaben mit anderen Berufenen teilen müssen. Und so wählen sie Menschen aus, die das vermögen und „geistesgegenwärtig“ sind: „Voll Gnade und Kraft“ – wie es in der Apostelgeschichte heißt. Das Werk Jesu bekommt also eine Zukunft, denn die Zahl der Getauften wächst und daher vertrauen die Apostel ihre Sendung weiteren Gemeindemitgliedern an. Das sind den Bibeltexten zufolge  übrigens Männer und Frauen. Daher ist es gut, dass die Kirche in heutiger Zeit immer wieder den Ruf zu hören bekommt, dass es Diakoninnen gegeben hat und auch heute wieder geben könnte.

Die frühen Christen haben – wie wir heute auch – um die Zukunft der Kirche gerungen und sie haben sich verändert und neuen Situationen angepasst. Dabei ging es darum, wie man die Menschen erreichen kann und wie die Botschaft auf fruchtbare Herzensböden fallen kann. Mit der Aussendung geistesbegabter Menschen oder wie wir das heute nennen – mit der Weihe der Diakonen und Diakoninnen – entwickelt das Christentum seine Wirkung über die Grenzen Palästinas hinaus.

Obwohl diese Fragen in der Kirche diskutiert werden, gehe ich davon aus, dass wir alle die Weihe von Frauen nicht mehr erleben werden. Aber muss uns das hindern, dass das System Kirche zur Entwicklung mehr als Generationen braucht?

Es bleibt eine Herausforderung, auf einem Berg in die Weite zu sehen und alle Details einmal zu vernachlässigen und nur die Weite und Größe, die Gnade und Freude des Gottesreiches zu sehen.

Stephanus war anscheinend jemand, der weiter blicken konnte. Er sah den Himmel offen. Was kann das bedeuten? Er blickte über die Beschränkungen der frühen Kirche hinaus und entwickelte das Christentum weiter. Nicht umsonst ist seine Geschichte und sogar sein Schicksal mit der des Saulus von Tarsos verknüpft. Der war zur Lebenszeit des Stephanus ein echter jüdischer Reaktionär, der neue Gedanken und andersdenkende  Menschen verfolgte. Eines der Opfer seiner und anderer Eiferer der Gewalt war Stephanus.

Es hat wenig Zweck, über die Zustände um uns herum fortwährend nur zu klagen. Zielführender wäre es, wenn wir ändern, was wir selbst zu ändern vermögen. Stellen wir uns also die Frage, wo wir eng und ängstlich reagieren, wo wir Neues nicht sehen können oder wollen, wo wir anstehende Veränderungen verdrängen oder gar andere anfeinden, die genau das zulassen. Als endliche und sterbliche Menschen haben wir schnell die Tendenz, Veränderungen zu meiden, weil wir uns zu Recht nach Sicherheit und Geborgenheit sehnen. Aber manchmal kommt der Augenblick, in dem uns klar werden kann, dass es schmerzhafter ist, in der Knospe zu bleiben als das Blühen zu wagen.

Das scheint ja das Umfeld des Stephanus gegen ihn am meisten aufgebracht zu haben, dass er anstehende Veränderungen erkannte und es auch wagte, sie zu äußern und zu leben. Er ist ein visionärer Mensch, der nicht im Klein-Klein der Wirklichkeit und des Alltags aufgeht, sondern er ist einer, der den Himmel offen sieht. In unserer Sprache scheint er ein Optimist zu sein, einer, der auf das Gute sieht und aus diesem Blick der Liebe auch das Endliche bewältigen und annehmen kann.

Für Stephanus wird diese Haltung ernst und auch in der letzten Herausforderung bleibt er sich treu: Im Tode blickt er durch die Schmerzen der schrecklichen Hinrichtung hindurch und sieht, was er immer gesehen hat: Der Himmel ist offen und wir sind dort erwartet. Wenn er für seine Feinde betet, dann zitiert er nicht nur die Worte Jesu am Kreuz, sondern er macht ernst mit seiner Lebenshaltung.

Darin kann der heilige Diakon uns und auch unserer derzeit so endlichen Kirche ein Vorbild sein. Er öffnet sich auch inmitten aller Vergänglichkeit dem Ewigen. Er ist nicht etwa ein blauäugiger Optimist, den man verlachen könnte. Er macht ernst mit seiner Haltung. Die Juden, die das Alte bewahren wollten, die die Steine auf ihn warfen, sie sind vergessen. Der Heilige ist noch heute Erzähler und Zeuge des Himmels.

P. Abraham Fischer OSB

26.12.2024
https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2024/12/20240715_133239.jpg 1024 1023 Bruder Maurus https://koenigsmuenster.de/wp-content/uploads/2019/12/abtei_logo_weiss_Homepage.png Bruder Maurus2024-12-26 00:00:502024-12-23 08:17:12Menschen der Hoffnung: Stephanus (26.12.2024)
Search Search

Neueste Beiträge

  • Tag der offenen Gärten und Parks
  • Feier der „kleinen“ Professjubiläen
  • Begegnungstag indischer Ordensschwestern im Erzbistum Paderborn
  • Predigt an Pfingstsonntag (24.05.2026)
  • Diamantenes Professjubiläum

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie aktuelle Infos zu geänderten Gottesdienstzeiten im Blickpunkt, den Gruß aus der Abtei Königsmünster, den Jahresbericht und das Gastprogramm.

Hinweis zum Datenschutz

Kategorien

  • Abtei
  • Abteiwaren
  • Ägypten
  • Augenklinik Tororo
  • Gastbereich
  • Glocke für Mvimwa
  • Haus der Stille
  • Impuls
  • Jobs
  • Kuba
  • Mission
  • Mosambik
  • Mvimwa
  • Oase
  • Predigt
  • Turmsanierung
  • Ukraine
  • Unkategorisiert
Beliebt
  • Friedensgebet08.03.2022 - 15:43
  • Schmecken – Das Finale der Sommererlebnisabende04.08.2022 - 15:27
  • Aschermittwoch26.02.2020 - 15:34
  • Predigt am 3. Fastensonntag 202015.03.2020 - 20:35
Kürzlich
  • Tag der offenen Gärten und Parks13.06.2026 - 16:02
  • Feier der „kleinen“ Professjubiläen12.06.2026 - 22:31
  • Begegnungstag indischer Ordensschwestern im Erzbistum P...27.05.2026 - 17:19
  • Predigt an Pfingstsonntag (24.05.2026)26.05.2026 - 08:08
Kommentare
  • Es ist einfach toll, dass Ihr so gut organisiert seid. Danke...16.03.2022 - 17:54 von Klebefolien
Schlagworte
Abtei Abteiforum AbteiGaststätte Abteigespräch Abteiladen Abteisommer Advent Christkönig Corona Coronavirus Fastenzeit Frieden Gebet Geburtstag Gemeinschaft Geschichte Gottesdienste Gruß Gründonnerstag Impuls Karfreitag Karsamstag Karwoche Kirche Kloster Konzil Liturgie Meditation Mission Mosambik Mvimwa Neujahr O-Antiphon Oase Ostern Osterzeit Pfingsten Predigt Schule Silvester Spiritualität Stundengebet Tansania Ukraine Weihnachten

Kontakt

Abtei Königsmünster
Klosterberg 11
59872 Meschede


Telefon
Zentrale     0291.2995-0
Gastbereich     0291.2995-210
Abteiladen     0291.2995-109
Abteigaststätte     0291.2995-139
Schule     0291.9968-0

Kerze entzünden

Hier können Sie eine virtuelle Kerze auf unserer Homepage entzünden. Wir Mönche nehmen Ihr Anliegen mit ins Gebet

Kerze entzünden

Spenden

Unterstützen Sie unsere Arbeit auf dem Klosterberg und weltweit.

Online spenden

Spendenkonto
Pax-Bank für Kirche und Caritas eG
BIC: GENODED1PAX
IBAN: DE17 3706 0193 1051 5480 07

Newsletter

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie aktuelle Infos zu geänderten Gottesdienstzeiten im Blickpunkt, den Gruß aus der Abtei Königsmünster, den Jahresbericht und das Gastprogramm.

Hinweis zum Datenschutz

Impressum  |  Datenschutz  |  AGB  |  Missbrauchsprävention  | Kursleitungs-Login  |  Jobs

  • Link zu X
  • Link zu Facebook
  • Link zu Instagram
  • Link zu Youtube
Link to: Predigt in der Christmette (24.12.2024) Link to: Predigt in der Christmette (24.12.2024) Predigt in der Christmette (24.12.2024) Link to: Menschen der Hoffnung: Johannes (27.12.2024) Link to: Menschen der Hoffnung: Johannes (27.12.2024) Menschen der Hoffnung: Johannes (27.12.2024)
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen