40 x Hoffnung (28/40 – Samstag der 4. Fastenwoche)
Hoffnung inmitten einer turbulenten Welt
Was mir in dieser turbulenten Welt Hoffnung gibt
In einer Welt voller Ungewissheit, Leid und Aufruhr ist es leicht, von Verzweiflung überwältigt zu werden. Kriege, Naturkatastrophen, moralischer Verfall und persönliche Nöte erschüttern oft unser Leben. Doch inmitten dieser Herausforderungen geben mir zwei tiefe Wahrheiten unerschütterliche Hoffnung: erstens das Wissen um die Existenz Gottes und zweitens die Gegenwart gutherziger Menschen in der Welt. Diese Realitäten leuchten wie Leuchtfeuer in der Dunkelheit und erinnern mich daran, dass das Gute und die göttliche Liebe allgegenwärtig sind.
- Das Bewusstsein der Existenz Gottes
Der Glaube an die Existenz Gottes ist ein unerschütterliches Fundament der Hoffnung. Er gibt mir die Gewissheit, dass das Leben keine zufällige Abfolge von Ereignissen ist, sondern von göttlicher Weisheit gelenkt wird. Das Wissen, dass Gott immer die Kontrolle hat, selbst in chaotischen Momenten, erfüllt mein Herz mit Frieden.
Die Bibel versichert uns, dass Gott gegenwärtig ist und seine Liebe unerschütterlich ist. In Jeremia 29,11 erklärt Gott: „Denn ich weiß, was ich mit euch vorhabe, spricht der Herr, Gutes und nicht Böses, dass ich euch eine Zukunft und eine Hoffnung gebe.“ Diese Verheißung erinnert mich daran, dass Gott trotz der Turbulenzen in der Welt ein größeres Ziel für uns hat.
Auch in Psalm 46,1 finden wir Trost: „Gott ist unsere Zuflucht und Stärke, eine sehr gegenwärtige Hilfe in der Not.“ Und in Psalm 23,4 heißt es: „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“ Diese Wahrheit gibt mir die Gewissheit, dass Gott unabhängig von den Schwierigkeiten, denen wir gegenüberstehen, unsere Hoffnung, unsere Zuflucht und unser Beschützer bleibt und uns durch die dunkelsten Momente des Lebens führt.
- Die Anwesenheit von Menschen mit gutem Herzen
Neben der göttlichen Gewissheit wird meine Hoffnung auch durch die Anwesenheit von mitfühlenden und rechtschaffenen Menschen gestärkt. Die Welt ist trotz ihrer Mängel immer noch voll von Menschen, die sich unermüdlich für Gerechtigkeit, Frieden und Freundlichkeit einsetzen. Es gibt selbstlose Menschen, die ihre Zeit und ihre Ressourcen opfern, um den Bedürftigen zu helfen, die in einer Welt der Täuschung für die Wahrheit eintreten und die Liebe verbreiten, wo der Hass die Oberhand zu gewinnen versucht.
Eine solche Ermutigung findet sich in Matthäus 5,16: „So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.“ Das erinnert uns daran, dass das Gute noch immer am Werk ist und dass jeder Akt der Güte Gottes Liebe in der Welt widerspiegelt. Dieser Gedanke wird auch von Weisen anderer Traditionen bezeugt, wie z. B. von Konfuzius, der einst lehrte: „Wer das Wohl der anderen sichern will, hat sein eigenes bereits gesichert.“ Das bedeutet, dass wahre Hoffnung entsteht, wenn wir Liebe und Güte über uns selbst hinaus ausdehnen. Es gibt also gute Menschen, die Freude daran finden, anderen Gutes zu tun.
In einer Welt, die oft in Verzweiflung zu versinken scheint, halte ich an der Hoffnung fest, die aus der Gegenwart Gottes und der Güte der Menschen erwächst. Gottes ewige Liebe versichert mir, dass wir nie allein sind, und die Güte anderer beweist, dass inmitten der Dunkelheit immer noch Licht scheint. Jesus lehrt uns in Johannes 16,33: „In der Welt werdet ihr Bedrängnis haben. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Diese Verheißung und die Taten gutherziger Menschen geben mir die Kraft, jedem Tag mit neuer Hoffnung und neuem Glauben zu begegnen.
Wie turbulent das Leben auch sein mag, ich glaube, dass die Hoffnung nie verloren geht, solange Gott existiert und das Gute in den Herzen der Menschen weiterlebt. Ich lade Sie ein, an dieser Hoffnung festzuhalten, sie mit anderen zu teilen und weiterhin das Licht zu sein, das die Welt so dringend braucht.