
„Leben ja, mehr davon- unbedingt. Sterben und Tod- oh nein, besser nicht, davor fürchte ich mich, das will ich nicht!“
Jedem von uns ist bewusst, dass Sterben und Tod ebenso zum Leben gehört wie die Geburt, das eine gibt’s nicht ohne das andere. Aber selten lassen wir uns bewusst auf dieses Thema ein, gern wird es verdrängt, weil es in unserer Gesellschaft keinen zentralen Ort mehr hat. Im Bewusstsein der Menschen ist das Thema mit einem Tabu belegt und erst wenn es geschieht trifft es Menschen bis ins Mark. Oft stehen sie dann überrascht und hilflos dem gegenüber.
Unter dem Thema „Sarggeschichten“ verfassten die Autorinnen Sarah Benz und Katrin Trommler ein Buch, das den Menschen helfen kann, ihre Furcht vor dem Sterben und dem Tod nicht zu verdrängen, sondern für das eigene Leben- und Sterbenserlebnis fruchtbar zu machen.
In ihrem Buch geht es um das „Notwendige“, wie Vollmachten und Bestattungskosten, aber vor allem geht es darum, sich persönlich mit der Nähe und der Unausweichlichkeit des Todes und der sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Schmerzbewältigung und der Trauer auseinanderzusetzen, und hier ist es vornehmlich das „Wie“ und nicht das „Ob“.
Einfühlsam und konkret beschreiben die Autorinnen Erlebnisse und Situationen, um der Leserschaft einen Weg zu ebnen, sich mit dem Tabuthema „Sterben und Tod“ zu nähern.
Das Angebot richtet sich an alle Menschen, denen es wichtig ist, sich der Unausweichlichkeit des Todes positiv zu nähern, Angst abzubauen und praktische Möglichkeiten zur Selbstbestimmung in der Situation des Lebensendes zu finden.
Veranstaltet wird die Lesung durch den ambulanten Hospizdienst der Caritas, den drei für den Begräbnisdienst beauftragten Laiinnen im PR Meschede-Bestwig und der Abtei Königsmünster. Unterstützung erfahren sie durch den Lionsclub und die Soroptimistinnen sowie das Bestattungshaus König.


